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Jan Tenner - 8 - Die verlassene Erde (Kiddinx)

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Beschreibung:

Nach den Abenteuern im Paralleluniversum freuen sich Jan Tenner und seine Freunde auf die gute alte Erde. Als sie Kurs auf Westland nehmen, wird der Silbervogel von Raketen beschossen. Da klingt eine bekannte Stimme aus dem Bordlautsprecher: Der wahnsinnige Professor Zweistein! Wie ist das möglich? Er war doch durch ein Permanentserum von Professor Futura auf ewig zu einem Däumling geschrumpft und in einem Käfig gefangen. Der Silbervogel landet in der unheimlichen Stille einer verlassenen Raumbasis. Wenig später erleben die Freunde den Wahnsinnigen, der die Bevölkerung Westlands versklavt hat. Auch mit Jan Tenner und seinen Freunden treibt er ein teuflisches Spiel. Aber Jan kann Mimo alarmieren…

Dauer: ca. 40 Minuten

Buch:Kevin Hayes
Regie: Ulli Herzog
Sounddesign: tongruppe.de
Ton: Carsten T. Brüse
Redaktion/Produktion: Jutta Buschenhagen

VÖ: 18.03.2002

Bestellnummer:
CD: 4.22008 / MC: 4.23008




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Kommentare:

ohrwell (26.01.2003)
boxhamster (22.01.2003)
evil (21.01.2003)
necroscope (23.11.2002)
ypper (10.09.2002)
skinny norris (18.04.2002)
keyser soze (18.04.2002)
mrbarron (02.04.2002)
neva kee (01.04.2002)
chrizzz (30.03.2002)
dirk m. (24.03.2002)
mark nienstermann (17.03.2002)



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  Kommentar von mrbarron :

Viel Kritik mußte kiddinx nach der Veröffentlichung der ersten 7 Folgen der generalüberholten Serie "Jan Tenner" einstecken; so etwa prangte zwar der Titel "Jan Tenner" noch auf den Covern und die Namen der Charaktere waren ebenfalls noch gleich, doch die Art wie die Charaktere handelten, sich ansprachen etc. war von der Ur-Serie her kaum noch nachzuvollziehen. Zudem hatte es reichliche Kritik an den Geschichten dieser 7 Folgen gegeben: Zu kurz waren diese, hätten damals für eine Seite eines Tenner-Abenteuers gereicht - und: es wurde im Grunde lediglich eine Handlung auf 5 Teile verwendet. Doch kiddinx hat sich die Kritiken zu Herzen genommen: Das Ergebnis kann sich sehen, bzw. hören lassen, denn was mit dieser (und der nächsten) Folge aus den Boxen kommt, ist Jan Tenner, so wie man ihn kennt.

Die Story:
Der erste Kritikpunkt, der ausgebessert worden ist, war die Story: Mit "Die verlassene Erde" liegt eine mit ca. 48 Minuten lange Folge eine "klassische" Tenner-Folge vor, die von Alt-Regisseur Uli Herzog in Szene gesetzt wurde. Die Geschichte bietet dabei die gewohnt-gute Kombination aus Weltall-Abenteuer und Bedrohung der Erde. Das Geheimnis um die verlassene Erde gestaltet sich als äußerst spannend und die erste Begegnung des Tenner-Teams mit dem größenwahnsinnigen Zweistein ist wie in alten Zeiten gelungen. Der Wechsel des Regisseurs hat sich hier bereits mehr als ausgezahlt, denn die spannende Story wurde mit der Erfahrung Herzogs umgesetzt. Wer die Serie nach den ersten 7 Folgen schon abschrieb, da diese zu Tenner-untypisch waren, sollte hier nochmals zugreifen.

Die Sprecher:
Kritikpunkt zwei nach den ersten Folgen: Die Sprecher klingen streckenweise zu aufgesetzt und passen nicht zu den Charakteren. Auch hier hat sich der Regisseurwechsel ausgezahlt, denn was Herzog hier geschafft hat, muß man schon fast selbst hören, um es zu glauben: Das alte Tenner-Team ist wieder da! Tatsächlich schaffte Herzog es, die Hauptcharaktere wieder so klingen zu lassen, wie man sie kannte: General Forbett etwa hat seine in den ersten 7 Folgen vorherrschende Lieblingsfloskel "Sie haben es wieder einmal geschafft, Tenner!" abgelegt und ist nun tatsächlich wieder der General, den man aus der Classic-Serie kennt: Das Rauhbein mit dem Hang zur Konfliktlösung durch Waffen - und diesmal ohne das bischen "zuviel", das einen bisher davon abhielt, ihm diese Macke richtig abzukaufen. "Futura" hat ebenfalls dazugelernt und spricht Jan, Laura und Forbett nun mit der alt-gewohnten Art an - die häufig kritisierte Art der Distanz zwischen den Hauptfiguren, die sich alle nur mit "Sie" ansprachen, wurde glücklicherweise abgeschafft. Und sogar die ebenfalls in die Kritik geratene "Laura" hat sich stark gebessert und ist von der zu energischen Einzelkämpfer-Amanzonen-Hardcorefeministin wieder zu einem gleichwertigen Teammitglied geworden. Und Zweistein? Nach dem Tod Klaus Miedels hatte man in der letzten Folge der Classic-Serie bereits einen neuen Sprecher für den Erzhalunken gefunden, der jedoch nicht so ganz zu dem wahnsinnigen Professor passte. Nun hat man den Synchronsprecher John DeLancies für diesen Part verpflichtet; den meisten dürfte er als "Q" in "Star Trek: The Next Generation" nachhaltig und vor allem positiv im Ohr geblieben sein. Und tatsächlich erweist sich das als wahrer Glücksgriff, denn wenn nach bereits 5 Minuten Zweisteins erster Funkspruch aus den Lautsprechern des "Silbervogels" dringt, hat man wirklich das Gefühl, als sei man 16-17 Jahre in der Vergangenheit und hörte eine Folge wie "Fluch der Silberkugel" oder "Zweisteins Falle". Der einzige wirkliche Kritikpunkt im Punkte Sprecher: Mimo reagiert auf fast jede Anrede mit "Positiv". Dies wirkt einige Male etwas verwirrend, etwa wenn eigentlich etwas verneint werden sollte, der Computer sich jedoch zunächst mit "positiv" meldet. Doch im Ganzen kann man hier ein "Sehr gut" mit kleinen Abzügen geben.

Die Musik:
Hier ist alles geblieben, wie es war: gut. Elektro- und Jungle. Einzig die kurzen Bläsereinlagen, welche eine Szene dramatisch untermalen sollten, wirken hin und wieder ein wenig störend.

Das Fazit:
Diese Folge ist eine durchweg positive Überraschung, denn kiddinx hat sich der Kritik an den ersten Folgen nicht verschlossen, sondern diese beachtet und konsequent Verbesserungen eingebaut. SO macht die Serie wieder Spaß - und das mit Sicherheit nicht nur den Fans der alten Folgen. Wenn kiddinx die kommenden Folgen ebenso produziert und sich das Team weiterhin so gut zusammenfindet, ist "Die neue Dimension" endlich das, was auf den Covern prangt: Jan Tenner!


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