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Edgar Allan Poe - 28 - Der Mann in der Menge (Lübbe)

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Beschreibung:

Leonie ist vor den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit nach New York geflohen. Verzweifelt irrt sie durch die Straßen. Ein Mann in der Menge ist der rettende Anker. Aber nur scheinbar…

Dauer: 58.31 Minuten

Hörspielbearbeitung: Melchior Hala
Regie, Hörspielmusik, Ton: Christian Hagitte und Simon Bertling
Nach einer Idee von Dicky Hank, Marc Sieper und Thomas Weigelt
Schnitt und Nachbearbeitung: Sonja Harth
Produktionsassistenz: Cornelia Schilling

VÖ: 07.03.2008

Bestellnummer:
CD: 3428




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Kommentare:

goldstatue (20.04.2009)
chrizzz (05.09.2008)
poldi @ poldis hörspielseite (04.05.2008)
die hörkuh (10.04.2008)
larry (20.03.2008)



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  Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :
Erster Eindruck: Eine Edgar Allan Poe Folge mal ohne Edgar Allan Poe...

Nach ihrer Flucht aus Landors Landhaus ist Leonie Goron nach New York gereist. Keine Freunde, keine Unterkunft, keine Ahnung was sie als nächstes tun soll... Ihre Situation scheint auswegslos. Und dann geschieht das Unglaubliche, von dem sie gehofft hatte, es nie wieder erleben zu müssen: Sie sieht ihren gehassten Ex-Mann. Wieder versucht sie, in der Menge unterzutauchen. Doch alles kommt noch schlimmer, als sie plötzlich gefangen genommen wird...

In der mittlerweile 28. Folge aus der höchst unterhaltsamen Edgar Allan Poe-Reihe dürfen wir wieder einmal mehr aus Leonies Vergangenheit erfahren. Doch dies gestaltet sich etwas anders als in den vorherigen Teilen: Große Stücke der Handlung werden aus Leonies Sicht erzählt, was oft eher an ein Hörbuch erinnert, da keine Dialoge vorhanden sind. Auch für die Macher sicherlich ein Experiment - ein äußerst gelungenes! Leonies verwirrte Gefühlswelt und die gehetzte Flucht vor ihrer Vergangenheit verleiht der Geschichte ihren ganz eigenen Reiz, ist aber trotzdem genauso spannend wie üblich. Und am Ende wird wieder der Bogen zum "normalen" Hörspiel geschlagen, welches düstere Vorahnungen beim Hörer entstehen lässt.

Keinerlei Kritik lassen die oftmals hoch gelobten Sprecher zu. Kein Ausrutscher nach unten, nicht einmal ein Abdriften ins Mittelmaß: Diese Serie kann getrost als Vorbild für eine perfekte Besetzung herhalten. Das liegt zum großen Teil daran, dass die Sprecher eindeutig nicht nach ihrem Bekanntheitsgrad, sondern nach ihrem Können und dem Passen zu ihrer Rolle ausgewählt wurden. Der von Iris Berben bestrittene große Teil des Hörspiels ist ungaublich intensiv und überzeugend gesprochen. Höchstes Lob!

Das Produzententeam ist eindeutig bemüht, durch düstere Musik, die meist im Orchesterbereich angesiedelt ist, eine dichte Atmosphäre ohne jeglichen Spannungsabfall herzustellen, was ihnen vortrefflich gelingt. Doch trotz aller bombastischen Musik, die eingesetzt wird, steht immer Leonie Goron alias Iris Berben im Vordergrund, was die Storylastigkeit dieser Serie betont.

Die Schattengestalten, die auf dem Cover abgebildet sind, schaffen schon beim ersten Hinsehen eine mysteriöse Atmosphäre. Zusammen mit der aufwändigen Aufmachung ein Blickfang in jedem Hörspielregal.

Fazit: Düster, ereignisreich und Nerven aufreibend - so kennen wir diese Serie. Dass dies auch mit Konzentration auf nur eine der Hauptpersonen gelingt, beweist diese Folge.

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