Beschreibung:

Lord Bryont Saris ap Llewellyn liegt im Sterben. Im hohen Norden Schottlands bereitet sich der Erbfolger auf den Tod vor. Zamorra, sein bester Freund, soll die Geburt von Bryonts Sohn überwachen, in welchem der Erbfolger wiedergeboren werden wird. Doch kaum in Llewellyn angekommen, plagen Zamorra seltsame Träume. Träume über eine ihm unbekannte Vergangenheit... Noch, als Zamorra versucht, sie zu ergründen, wird er in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt!
Dauer: 57.53 Minuten
Buch: Thomas Tippner
Regie: Mario Cuneo und Thomas Tippner
Musik: Carsten Bohn
Titelmelodie: Mario Cuneo und Carsten Bohn
Aufgenommen von Jens Wendland, MediArt & Concept Studio, Hamburg
Geräusche und Sprachmix: Jörg Schuler
Mix und Mastering: Josko Kasten und Mario Cuneo
Produziert von Mario Cuneo
Illustration und Design: Alexander von Wieding
VÖ: 23.05.2008
Bestellnummer: CD: 3940734037

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  Kommentare:
mattmeins (23.05.2011)
sledge (09.11.2008)
mister eddie (19.09.2008)
derlukas (17.07.2008)
hab.ich.nicht (26.06.2008)
steve-rich (18.06.2008)
zappelheini (15.06.2008)
fm86 (10.06.2008)
der hörer (10.06.2008)
big-barney (09.06.2008)
rowena (08.06.2008)
alexxk (06.06.2008)
wolf.1968 (05.06.2008)
prof.common (05.06.2008)
mini max (28.05.2008)
tom fawley (24.05.2008)
poldi @ poldis hörspielseite (23.05.2008)
chrizzz (23.05.2008)

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Kommentar von
wolf.1968
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Vorab: Bei Professor Zamorra handelt es sich um eine weitere vertonte Romanheftreihe, mit der ich vorher keinerlei Kontakt hatte.
Erster Eindruck: Das war nix.
Erfreuliches: Casten Bohn und das Cover (aber nur für Männer;)).
Unerfreuliches: Der Rest.
Handlungsverlauf: Mehrere Personen streben die Unsterblichkeit an.
Cover und Musik: Das Cover ist definitiv ein eye – catcher. Eine gezeichnete nackte Frau … warum eigentlich nicht :).
Die Musik von Carsten Bohn ist gut, allerdings hatte es bereits einer meiner Vorschreiber geschrieben, dass diese einfach nicht zu diesem Hörspiel passt. Dieser Meinung muss ich mich leider anschließen. Sie ist einfach zu fröhlich und unbedarft für dieses Thema.
Ergebnis: Der Anfang des Tracks 11 sagt es eigentlich am besten „Prof. Zamorra wusste nicht welches Spiel hier gespielt wurde“ (oder so ähnlich) und ich weiß es auch nicht. Da es sich um die Vertonung von Romanheft 500 handelt, ist man ohne Vorwissen etwas aufgeschmissen, da hier wenig bis nichts erklärt wird. Insgesamt kommt einem die Story auch irgendwie bekannt vor. Also nicht originelles oder wenigstens neues.
Die Sprecher haben mir auch nicht gefallen. Herr König spricht größtenteils völlig unnötig übertrieben. Immer wenn ich Herr Hinze im Hörspiel gehört habe, habe ich kurz überlegt, wenn er jetzt eigentlich spricht … auch ja … Prof. Zamorra … irgendwie stimmlich fehlbesetzt. Frau Ghada Al Akel bleibt ziemlich blass und Herr Schmitt kann mich bei einer Rolle außerhalb von Larry Brent zum ersten Mal nicht überzeugen, obwohl ich ein absoluter Fan von Herrn Schmitt bin.
Auch wurden die Dialoge teilweise sehr holprig geschrieben und dann dementsprechend vorgetragen.
Canora Media konnte ich zuerst nicht einschätzen, als sie „den Orden“ herausgebraucht hatten. Ist es ein Amateurlabel, bei dem ein paar Profisprecher mitmachen oder ein professionelles Label, das arge Schwächen aufweißt. Dies ist für mich wichtig, da ich da durchaus mit zweierlei Maß messe. Es ist einfach etwas anderes, wenn Amateure „im Keller“ ein paar Hörspiele aufnehmen, um hauptsächlich fun zu haben, oder ob jemand wirklich Geld damit verdienen will. Nachdem Canora Media anscheinend das Geld hat, um die Vertonungsrechte von Bastei für Prof. Zamorra zu erwerben und auch Top-Sprecher beschäftigt, kann ich wohl in Zukunft getrost von einem professionellen Hörspiellabel ausgehen.
Also dann nach den Erwachsenenspielregeln ;).
Positiv waren hier die Musik, die allerdings nicht wirklich passt, und das Cover. Negativ … der Rest. Da es sich um ein HÖRSPIEL handelt und nicht um eine Bilderausstellung, bleibt mir leider nicht anderes übrig, als nur …
Punkte: 1-en von 5 Punkten zu vergeben.

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