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Schattensaiten - 9 - Der See der verlorenen Seelen (Teil 2v2) (Pandoras Play)

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Mystery - Mystery
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Beschreibung:

Einladend tanzen die Sonnenstrahlen auf der glänzenden Wasseroberfläche des Sees. Doch wer hineinblickt, ist verloren: Seine Seele wird unwiderruflich in die dunkle Tiefe gerissen. Daniel holt tief Luft und schreitet langsam in das Wasser. Mühsam kämpft er sich durch die eiskalten Fluten. Luft....er bekommt keine Luft. Er darf sich seine Angst nicht anmerken lassen. Schließlich gibt es nur diesen einzigen Weg aus der Gefahr. Und es ist auch die einzige Möglichkeit, das Geheimnis seiner Person zu entschlüsseln. Denn die Lösung liegt auf dem Grund des Sees....des Sees der verlorenen Seelen.

Dauer: 62.22 Minuten

Idee und Konzeption: Katja Behnke/Klaus Brandhorst
Skript: Katja Behnke
Bearbeitung: Marco Göllner
Musik: Ralf Buntrock
Artwork: Sandra Stücker
Regie: Katja Behnke/Klaus Brandhorst
Tonmeister: Klaus Brandhorst / Marco Göllner

VÖ: 10.10.2008

Bestellnummer:
CD: SS009CD




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Kommentare:

chrizzz (16.10.2008)
poldi @ poldis hörspielseite (19.09.2008)



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  Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :
Erster Eindruck: Die Würfel sind gefallen...

Anne, Christian und Claudia sind immer noch in Sorge um ihren Freund Daniel, nachdem dieser von ihnen getrennt worden ist. Zusammen mit ihrer Verbündeten Perales müssen sie aber zuerst vor Schedonis Schergen fliehen... Währenddessen macht sich Daniel mit seinem Begleiter Garumar auf dem Weg zum Grund des Sees der verlorenen Seelen, auf dem der mächtige Cubarus liegen soll, der die Möglichkeit bietet, die Mythen zu vernichten. Am Grund erwartet ihn eine geheimnisvolle Frau...

Mit der neunten Schattensaiten-Folge soll der Handlungsstrang um Schedoni und die Rigurden nun abgeschossen sein - zumindestens vorerst, denn ein Hintertürchen wird wohlweißlich offengelassen. Mysteriös geht es dabei in den Szenen am Grund des Sees zu, bei dem Daniel vor eine harte Prüfung gestellt wird, die besonders seine Geduld fordert - und die er auf recht unkonventionelle Weise löst. Danach geht es recht diplomatisch zu, die diversen Verhandlungen mit Schedoni offenbaren dabei bisher verborgene Seiten des liebgewonnenen Schurken. Wie es sich für einen gescheiten Abschluss gehört werden alle Zusammenhänge aufgeklärt und alle Rätsel gelüftet. Doch der erwartete große Knall bleibt aus. Nicht, dass die Folge nicht spannend wäre, aber ich hätte doch etwas Furioseres erwartet... Insgesamt eine gute, wenn nicht sehr gute Folge der Schattensaiten-Serie, die an einigen Stellen noch Feinschliff vertragen hätte.

Wie zum Beispiel auch bei den Sprechern. So liefert Björn Bergmann als Garumar zwar eine solide Leistung ab, seine Leiden im See ringen jedoch teilweise nur ein müdes Lächeln ab. Hervorragend ist jedoch Mariola Göllner als Sirora. Als geheimnisvolle Wächterin der Würfel findet sie die richtige Balance zwischen Undurchsichtigkeit, Wohlwollen und Zorn. Walter Blohm lässt sich als Erzähler wieder nicht aus der Ruhe bringen und interpretiert den Stoff auf seine ganz eigene Art. Zu hören sind außerdem Marco Göllner, Bianca Gursky und wie immer Pandoras Play-Inhaber Katja Behnke und Klaus Brandhorst.

Die Musik ist wie in den anderen Folgen: Unaufdringlich, aber passend und die Spannung unterstützend. Aber auch hier hätte teilweise den Übergängen etwas intensivere Arbeit gut getan, oft wirkt es leicht abgehackt. Die Geräusche sind wieder gut eingefügt und unterstützen das Verständnis der Handlung.

Das Cover zeigt uns Sirora, die Dame aus dem See mit ihren Würfeln. Ein gelungener Eyecatcher in gut gewählten Farbtönen. Im Booklet finden wir wieder einige Fotos, die während der Aufnahme entstanden sind, und am Ende der CD sind einige lustige Outtakes zu hören.

Fazit: Hier zeigt sich wieder einmal, dass nicht unbedingt knallige Effekte und Starsprecher nötig sind, um ein gelungenes Hörspiel zu produzieren. Diese Art muss man mögen, wird hier aber mit einer guten und mysteriösen Story belohnt.

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