Erster Eindruck: Point Whitmark in Gefahr
Ein Sturm bedroht die kleine Küstenstadt Point Whitmark, und die drei Hobbydetektive vom Radiosender, der heißt wie die Stadt wollen helfen. Bei Doc Waeatherby machen Jay und Tom das Haus sturmfest, als das Getöse losgeht. Auch Cyrus und Flynn Rourke suchen in dm Haus an der Küste Unterschlupf. Doch was ist mit Derek, der gerade zu ihnen unterwegs war? Die stürmische Nacht fördert einige Überraschungen ans Licht und es zeigt sich, wer ein falsches Spiel spielt...
Folge 24 der spannenden Jugendkrimiserie "Point Whitmark" ist in einigen Punkten anders als die meisten seiner Vorgänger. Zum Glück betrifft das nicht die Produktion, die wie immer hervorragend ist. Vielmehr ist die Story dieses mal nicht auf die Ermittlungen in einem rätselhaften Fall ausgerichtet, sondern beschäftigt sich mit der Bedrohung durch Sturm und - soviel sei verraten - geflohene Häftlinge. Die Geschichte ist aber derart gut geschrieben, dass sich eine kribbelnde Spannung aufbaut, die immer weiter gesteigert wird. Zudem ist die Gagdichte enorm hoch. Ich kann mich nicht erinnern, bei einer Point Whitmark-Folge so oft herzlich gelacht zu haben - großartig! Also wieder eine rundum gelungene Folge aus der amerikanischen Küstenstadt.
Neben einer gut geschriebenen Folge wurde wie immer viel Wert auf profesionelle und engagierte Sprecher gelegt. Das Trio Sven Plate, Kim Hasper und Gerrit Schmidt-Foß als Jay, Tom und Derek ist sowieso unschlagbar. In dieser Folge liefern Till Endemann und Matti Klemm einen gelungenen Gastauftritt als Gaunerduo hin, in dem sie die fiesen Charaktere äußerst furchteinflößend sprechen. Weitere Rollen sind mit Karin David, Uli Krohm und Wolfgng Wagner besetzt.
In Sachen Geräusche und Musik hat sich Volker Sassenberg mit seinem Team wieder arg ins Zeug gelegt, um eine atmosphärisch dichte, spannende und ab und an heitere Stimmung zu erzeugen. Besonders der Sturm mit seiner Heftigkeit ist glaubhaft umgesetzt worden.
Wie sollte es anders sein: Auf dem Cover ist eine bedrohliche Szene des Sturms abgebildet, inklusive Blitzeinschlag. Dazu passt die düstere Aufmachung mit dem Leuchtturm, der das Logo beleuchtet, äußerst gut.
Fazit: Eine spannende Story, die durchweg zu überzeugen weiß, wie immer auf gewohnt hohem Niveau produziert mir tolle Sprecher und einer fantastischen Geräuschkulisse... Hörspielherz, was willst du mehr?
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