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Gruselkabinett - 5 - Die Unschuldsengel (Henry James) (Titania Medien)







 
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Grusel und Horror - Grusel und Horror
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Beschreibung:

England in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Eine neue Gouvernante übernimmt die Betreuung der Waisen Miles und Flora auf dem einsam gelegenen, herrschaftlichen Landsitz Bly. Doch die Idylle trügt. Schreckliches hat sich hier ereignet. Der böse Einfluss der vorherigen Gouvernante und des Hausverwalters scheint fortzuwirken, obwohl beide mittlerweile verstorben sind. Die neue Gouvernante beginnt, von Tag zu Tag mehr an den Unschuldsmienen ihrer Schützlinge zu zweifeln ...

Dauer: 72.56 Minuten

Hörspieladaption und Regie: Marc Gruppe
Produktion: Stephan Bosenius & Marc Gruppe

VÖ: 30.05.2005

Bestellnummer:
CD: 3937273107




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Kommentare:

jones27 (07.12.2008)
sledge (19.07.2006)
goldstatue (24.02.2006)
graf marlo (22.01.2006)
grimsby roylott (29.12.2005)
falconer (15.08.2005)
mondoman (13.06.2005)
larry (05.06.2005)
chrizzz (05.06.2005)
die hörkuh (04.06.2005)
quatermass (29.05.2005)



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  Kommentar von jones27 :
Ja, da isser. Der Grusel. Bei der fünften CD nun endlich lohnt es sich, das Hörspiel nachts im Dunkeln zu hören. Vorneweg: Ein ganz tolles Hörspiel. Von Titania ist man ja produktionstechnisch ein hohes Niveau gewohnt und auch diesmal wird man dahingehend nicht enttäuscht, nun handelt es sich aber auch erstmals um eine wirklich gruselige Geschichte, die keine Längen aufweist. Grandios! Das Hörspiel hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die dichte, grusleige Atmosphäre wird durch gekonnt eingesetzte, sehr gute Musik vertieft. Einen bestimmten Geräuscheffekt muß ich einfach herausheben, und zwar das Glockenläuten während eines Gesprächs zwischen Miles und der Gouvernante. Ich beantrage einen Sonderorden für die Person, der daß eingefallen ist. Ohne direkten Bezug ein solch alltägliches Geräusch einzubauen, ist ein viel zu selten eingesetztes Mittel um die Authentizität des Gehörten zu festigen. Mir ist es sogar erst beim zweiten Hören bewusst aufgefallen, eben weil es so alltäglich ist (Vogelgezwitscher kann jeder). Irgendwann beschlich mich dann das Gefühl, daß ich die Story schon kannte und richtig hat eine kurze Recherche im Internet ergeben, daß der Stoff bereits unter dem Titel „Schloß des Schreckens“ verfilmt wurde. Ein genialer Klassiker den ich aber offensichtlich schon zu lange selber nicht mehr gesehen habe. Die Hauptrolle ist mit Rita Engelmann traumhaft besetzt. Sie spielt hier alle anderen (von denen es zugegebenermassen nicht viele gibt) mühelos an die Wand. Regina Lemnitz hat diesmal wohl nicht in Rolle hineingefunden. Zumindest kam mir ihr sonst gekonntes Spiel etwas holprig vor. Einzig das Ende ist etwas zu kurz. Da hätte vielleicht noch etwas mehr an Information, wie es weiterging, gegeben werden können. Doch vielleicht ist es im Roman ja auch so.
 


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