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Gruselkabinett - 16 - Dracula (1v4: Draculas Gast) (Titania Medien)

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Grusel und Horror - Grusel und Horror
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Beschreibung:

München 1893
Jonathan Harker, ein junger Rechtsanwalt aus England, ist unterwegs zum Grafen Dracula, um diesen bezüglich des Erwerbs eines Anwesens in London zu beraten. Auf der Reise gerät er in die Nähe eines von der Bevölkerung plötzlich verlassenen Dorfes. Die Neugier des jungen, verwegenen Mannes ist geweckt und alle Mahnungen des verängstigten Kutschers, den verfluchten Ort besonders in der Walpurgisnacht zu meiden, sind vergebens …

Dauer: ca. 60 Minuten

Buch: Marc Gruppe
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Recorded by AudioCue, Rotor Musikproduktion, Scenario Studio und Kazuya
Mixed by Kazuya c/o Bionic Beats Mastered by Michael Schwabe, Monoposto
Illustration: Firuz Askin
Layout: Alice Kaiser

VÖ: 05.03.2007

Bestellnummer:
SPV 173222




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Kommentare:

adi (05.03.2012)
jones27 (07.12.2008)
sledge (25.12.2007)
larry (29.10.2007)
der höhlenmensch (30.08.2007)
eisenhauer (24.06.2007)
dracula der echte (30.03.2007)
grimsby roylott (27.03.2007)
tvfreundchen (25.03.2007)
rosella (18.03.2007)
prince (14.03.2007)
tuwdc (12.03.2007)
quatermass (11.03.2007)
chrizzz (11.03.2007)
tom fawley (10.03.2007)



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  Kommentar von jones27 :
In der Hörspielumsetzung gewinnt die Geschichte deutlich! Wie schon bei der Lesung von LPL gilt auch hier, dass der Text für sich genommen zu wenig hergibt. So war er ja ursprünglich auch nicht gedacht. Stoker hat aber gut daran getan, dieses Kapitel aus seinem Roman zu streichen, nicht weil es schlecht ist, sondern weil es nicht zum Rest passt. Das Werk schöpft viel seiner Atmosphäre daraus, dass sich das „Böse“ eben auf Transsylvanien und besonders Draculas Schloß konzentriert. Vampire schon in Deutschland hätten diese Bedrohung geschmälert. Aber ich schweife ab. Atmosphäre ist allerdings ein gutes Stichwort, denn davon kann dieses Hörspiel raue Mengen bieten. Ein geheimnisvolles, verlassenes Dorf, ein Sturm, ein Friedhof bei Dunkelheit, heulende Wölfe. In der Tat ist es so, dass es praktisch ausschließlich von der erzeugten Atmosphäre lebt, da die Geschichte aus den genannten Gründen sehr dünn ist. Dies ist auch der Grund warum mir die Hörspielumsetzung deutlich besser gefällt als die Lesung. Musik und Effekte sind atemberaubend und mit Simon Jäger hat man einen passenden Schauspieler für Harker gefunden. Dieser hat das Hörspiel ja auch fast im Alleingang zu bestreiten und meistert dies zu jeder Zeit souverän. Weniger gefallen hat mir allerdings xx als Johann. Den Kutscher im Widerstreit von nacktem Entsetzen und Pflichtgefühl nehme ich ihm einfach nicht ab. Die Furcht wirkt unecht und aufgesetzt, was ich gar nicht verstehen kann, ist er doch ein Veteran. Vielleicht hatte er einen schlechten Tag im Studio. Das Ende der Geschichte ist eindeutig zu lang, was ich dem Hörspiel aber aus den oben genannten Gründen nicht anlasten möchte. Ein weiteres Highlight in dieser tollen Serie. Nur sollte sich Titania vielleicht mal wieder auf seine Wurzeln zurückbesinnen und auch mal „unbekannte“ Sprecher einsetzen, wie es am Anfang häufig praktiziert wurde, oder noch besser wieder auf ein „Stamm-Ensemble“ zurückgreifen. Das hat mir gut gefallen. Aber mir ist klar, dass das wahrscheinlich ein organisatorischer Alptraum wäre. Ich stimme aber meinem Vorredner zu, dass es Sprecher gibt, die ich, trotz unwiderlegbarem Talent und guter Stimmen, ob ihrer Allgegenwärtigkeit wirklich bald nicht mehr hören kann (z.B. Kerzel, Pigulla, Rode).
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