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Pater Brown - 16 - Der Fehler in der Maschine (Maritim)

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Krimi und Detektiv - Krimi und Detektiv
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Beschreibung:

Ist der Sträfling Oscar Rian wirklich der, für den er sich ausgibt? Oberinspektor Greywood Usher von der Polizei in Chicago hat daran seine Zweifel. Wie gut, dass der Inspektor einen Lügendetektor hat. Leider hat er aber auch den neugierigen Pater Brown am Hals, der zufällig gerade einen Studienfreund in Amerika besucht. Und der Pater hat so seine Zweifel, ob eine Maschine wirklich die Wahrheit herausfinden kann.

Dauer: 46.48 Minuten

Buch: Daniela Wakonigg
Titelmusik: Martin Böttcher
Produktion: Studio Maritim
Aufnahme und Bearbeitung: Marc Chainiaux, Peter Brandt
Produktion: Studio Maritim

VÖ: 21.11.2008

Bestellnummer:
CD: 595386-311




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Kommentare:

poldi @ poldis hörspielseite (19.02.2009)
chrizzz (12.01.2009)
tom fawley (01.12.2008)



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  Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :
Erster Eindruck: Die Tücken der Technik...

Der Geistliche mit dem ausgeprägten Spürsinn, Pater Brown, begleitet einen amerikanischen Inspektor bei seinem Dienst. Schnell ist im Umfeld eines Kostümfestes eines ortsansässigen Millionärs ein angeblicher Flüchtling aus dem Gefängnis gefasst. Als zum Verhör ein Lügendetektor eingesetzt wird, zweifelt Pater Brown an der Richtigkeit des Geräts...

Ein neuer Fall für Pater Brown, Nummer 16. trägt den Titel "Ein Fehler in der Maschine". Besonderheit hierbei ist, dass der Pater seinem Freund und ehemaligen Meisterdetektiv Hercule Flambeau diese Geschichte berichtet und somit gleichzeitig als Erzähler fungiert. Für die Polizei ist die Sache schnell klar: Mit einer eindeutigen Morddrohung gegen einen Millionär flieht ein Häftling aus dem Gefängnis und wird kurz darauf noch in seiner Sträflingskleidung vor der Villa des Bedrohten aufgegriffen. Noch schnell ein Lügendetektortest, und schon steht ein Schuldiger fest. Doch aufgrund der Befragung des Millionärs und einiger anderer Vorfälle ist Pater Brown sicher, dass etwas nicht stimmt. Seine Schlussfolgerungen und Ermittlungen sind dabei von Daniela Wakonigg, die das Buch von Gilbert Keith Chesterton adaptiert hat, sehr kurzweilig aufgearbeitet und enden in einem überraschenden und aufschlussreichen Finale, sodass diese Folge zu einer der besten der Serie gehört.

Volker Brandt ist definitiv die Idealbesetzung für den pfiffigen Pater, denn er spricht ihn mit solch einer Lebendigkeit, einer fröhlichen und unkonventionellen Art, dass das Zuhören eine wahre Freunde ist. In dieser Folge ist zudem noch Ghadah l-Akel zu hören, die als zickige Millionärstochter zwar grundsätzlich gut agiert, manchmal jedoch zur Übertreibung neigt. Als verdächtiger Drugger ist der viel beschäftigte Klaus Dieter Klebsch zu hören, der auch hier seine Stimme wieder gut zur Geltung bringt. Weitere Sprecher sind Michael Habeck, Peter Gröger und Wolfgang Condrus.

Martin Böttcher ist für die Titelmusik verantwortlich, und diese ist sehr gut gelungen. Lässige Klänge im Jazz-Stil inklusive vordergründigem Blechbläser sind eine tolle Einleitung, die auch während der Szenenübergänge gerne und gekonnt eingesetzt wird. Die Geräusche tun ihr übriges zur gelungenen Atmosphäre.

Auch hier ist wieder ein Foto aus einem Pater Brown-Film das Titelmotiv geworden, das wunderbar den Charme der 60er Jahre wiedergibt. Der auflockernde gelbe Balken ist auch im Rest der Aufmachung wiederzufinden.

Fazit: Pater Brown mit einer sehr guten Folge, die ich jedem Krimifans wärmstens ans Herz legen möchte.

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