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Pater Brown - 17 - Der Fluch der Pendragons (Maritim)

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Krimi und Detektiv - Krimi und Detektiv
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Beschreibung:

Ein Bootsausflug verschlägt Pater Brown und Flambeau in das verschlafene Hafendorf Little Anniston, dessen Wahrzeichen der Pendragonturm ist. Auf diesem Turm lastet ein schwerer Fluch, der seit Jahrhunderten immer wieder neue Opfer fordert – und er Scheint geradezu auf die Ankunft von Pater Brown gewartet zu haben, um erneut zuzuschlagen.

Dauer: ca. 50 Minuten

Buch: Daniela Wakonigg
Titelmusik: Martin Böttcher
Produktion: Studio Maritim
Aufnahme und Bearbeitung: Marc Chainiaux, Peter Brandt
Produktion: Studio Maritim

VÖ: 12.12.2008

Bestellnummer:
CD: 595387-311




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Kommentare:

poldi @ poldis hörspielseite (19.02.2009)
chrizzz (22.12.2008)



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  Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :
Erster Eindruck: Ein Fluch der Spanier oder bloßer Humbug?

Eine erholsame Reise sollte es werden, die Pater Brown und sein Freund Hercule Flambeau angetreten sind. Doch in dem Hafen, in dem sie ankern, stoßen sie auf einige Merkwürdigkeiten. Zudem soll der alte Turm der Pendragons, das Wahrzeichen des Dorfes, mit einem Fluch belegt sein und immer neue Opfer fordern. Schon ist der kriminalistische Spürsinn des Paters geweckt...

Von wegen Entspannung - der angeordnete Urlaub des fröhlichen Pater Brown führt ihn direkt in einen neuen Fall, der in der gleichnamigen Serie von Maritim als 17. Folge mit dem Titel "Der Fluch der Pendragons" erschienen ist. Der Geistliche mit dem Hang zu kriminalistischen Zusammenhängen stolpert auch hier wieder in einen Fall voller dubioser Gestalten. Hier ist auch sein Humor gefragt, der auch gerne mal eine Portion deftiger sein darf und dem Hörer während der Geschichte immer wieder eine kleine Auflockerung beschert. Die Story an sich ist gut durchdacht, viele Elemente fügen sich am Ende zu einem logischen Ganzen zusammen, wobei der Fall dieses mal nicht sonderlich schwer zu durchschauen ist. Das tut dem Hörvergnügen aber keinen Abbruch, den die knappen 50 Minuten Laufzeit vergehen wie im Fluge und schließen mit einem fröhlichen Ende ab. Besonders gefallen hat mir wieder, wie der Erzähler durch Gespräche zwischen Pater Brown und Flambeau ersetzt wurde.

Hans Geord Panczak, der als Flambeau schon eine eigene extrem lohnenswerte Serie hat, spricht den ehemaligen Meisterdieb auch hier voller Elan und sehr professionell. Als mürrischen Pendragon erleben wir einen Gernot Endemann in Hochform. Katrin Decker spricht eine Zigeunerin, die eine wichtigere Rolle in der Geschichte spielt als man anfangs annimmt, ebenso überzeugend und glaubwürdig. Weitere Sprecher sind Fritz von Hardenberg, Michael Habeck und Niels Clausnitzer.

Statt bombastischer musikalischer Arrangements wird hier mehr auf die Sprecher wert gelegt. Daher treten immer wieder Teile des beschwingten Titelsongs auf. Mit den Geräuschen wird immer wieder eine schöne Atmosphäre erzeugt, zum Beispiel während der Szenen am Hafen.

Heinz Rühmann verkörperte in den Filmen den Pater Brown, und so wurde wieder ein Foto aus einem Film für das Titelmotiv gewählt. Keine schlechte Wahl, allerdings besteht so die Gefahr, dass potenzielle Käufer hier an ein O-Ton-Hörspiel denken.

Fazit: Pater Brown kann auch mit seinem 17. Fall komplett überzeugen und schafft eine wohlige und spannende Atmosphäre.

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