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Gruselkabinett - 30 - Der Vampir (John William Polidori) (Titania Medien)

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Grusel und Horror - Grusel und Horror
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Beschreibung:

England 1823: Percy Aubrey, der junge Spross einer noblen englischen Familie, begibt sich auf eine ausgedehnte Reise zu den Stätten der Antike. Sein Begleiter ist ein geheimnisvoller junger Mann, den er auf einem Ball in London kennen gelernt hat und der ihn fasziniert: Lord Ruthven, ein notorischer Verführer, wie sich herausstellt - aber bei weitem nicht nur das…

Dauer: 65.48 Minuten

Buch: Marc Gruppe
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Recorded by Planet Earth Studios
Mixed by Kazuya c/o Bionic Beats
Mastered by Michael Schwabe, Monoposto
Illustration: Firuz Askin
Layout: Alice Kaiser

VÖ: 11.11.2008

Bestellnummer:
CD: 978-3-7857-3638-8




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Kommentare:

adi (07.03.2012)
acquire (19.04.2009)
larry (12.04.2009)
sledge (22.03.2009)
chrizzz (25.01.2009)
tom fawley (10.11.2008)
poldi @ poldis hörspielseite (08.11.2008)



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  Kommentar von larry :
Der Vampir entstand als Kurzgeschichte genau an dem selben Abend als Mary W. Shelley ihren Frankenstein erfand. Der Autor Polidiri gehörte zu der illustren Gesellschaft von Geschichtenerzählern die im Sommer 1816 beisammen saßen und sich ihre Schauermärchen erzählten.
Zudem ist diese Geschichte auch die erste Vampirgeschichte der Weltliteratur und entstand lange vor Bram Stokers berühmten Vampirgrafen.

Die Geschichte um den galanten Lord Ruthven ist sehr spannend. Geschildert wird das magische Duell zweier sehr ungleicher Männer. Auf der einen Seite Lord Ruthven, der Vampir, auf der anderen Seite der Edelmann Aubrey.
Und obwohl die Story recht einfach gestrickt ist, fiebert man als Zuhörer gespannt dem Ende entgegen. Dabei ist keineswegs zu erahnen, wie die Geschichte ausgeht, was bei den klassischen Gruselstoffen nicht selten vorkommt. Titania Medien hat mit „Der Vampir“ einen weitestgehend unbekannten Stoff gewählt, trotz der historischen Bedeutung der Geschichte.
Die Charakteristika finden sich jedoch auch in späteren Vampirerzählungen und sind geradezu typisch. Zum Beispiel, wie der galante Vampir reihenweise Frauen verführt.

In der Hauptrolle diesmal Patrick Bach (Silas), der trotz der dichterischen Dialoge, eine glaubhafte Darstellung des noblen Sprosses abliefert.
Ihm als Widersacher gegenüber steht in der Rolle des Vampirs Christian Stark (Kantiran aus Perry Rhodan). Ihm liegt die Rolle des Bösewichtes sehr.

Wieder wird die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt. Hier aus Sicht von Aubrey. Ein schon typischer Umstand für das Gruselkabinett.

Die Musik untermalt die Spannung, die sich während der ganzen Handlung immer mehr aufbaut, noch zusätzlich. Hier hat man eine wirkliche Spannungsmusik gewählt.

Das Cover ist wie immer ein Blickfang, und passend zur Story gewählt.

Fazit: Dichte Atmosphäre, keine langweilige Minute. Zwar kaum Grusel, aber viel Spannung.

Die Story gibt es im Internet übrigens auch als Lesung, kostenlos zum Download. Vielleicht mache ich mich darüber bei Gelegenheit auch mal her.

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