Beschreibung:

Bankdirektor Moosgruber wird erpresst. Jemand hat seine Tochter entführt und verlangt 2 Millionen Euro Lösegeld. In seiner Not wendet sich Moosgruber an die ''Freelancer'', drei in Ungnade gefallene Ex-Spione. Roland Voss und sein Team
finden schnell heraus, dass hinter der Entführung weitaus mehr steckt als zuvor angenommen. Innerhalb der nächsten 24 Stunden droht Berlin ein Terroranschlag, der selbst den 11. September in den Schatten stellen soll. Der Countdown läuft…
Dauer: 54.12 Minuten
Konzeption, Buch und Regie: Markus Topf
Produktion: Audiowerkstatt Köln
Produzent: Gerd Penno
Schnitt, Sounddesign und Mischung: Sebastian Penno, Tobias Kraaz
Musik: Sebastian Penno, Robert Herrmann
Cover Artwork: Axel Steinhanses, Anna Kowalsky
VÖ: 26.06.2009
Bestellnummer: CD: 4 042564 095456

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  Kommentare:
mr. murphy (07.01.2010)
walker (06.01.2010)
chrizzz (08.07.2009)
patrickderhörer (30.06.2009)

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Kommentar von
patrickderhörer
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Spionage-Trhiller auf deutschem Boden
Wegen eines Einsatzes verloren sie ihr Leben, wie sie es leben wollten. Sie sind auf der Flucht, helfen aber Leuten in Not. Sie sind Freiberufler - Freelancer!
Eine Entführung bringt das Team um Roland Voss auf die Spur eines skrupellosen Schwerverbrechers, der ein großes Ding plant. Weitere Ermittlungen fördern zutage, dass noch höhere und undurchsichtigere Schurken mitmischen, und jene, die die Wahrheit erfahren wollen, müssen ihr Leben lassen.
Mit Freelancer bringt die Audiowerkstatt ihr bislang bestes Produkt auf den Markt, und das sage ich, obwohl ich doch der Leon Kramer-Serie noch nachtrauere. Ein Jahr hat es gedauert, bis man aus dem Hause Audiowerkstatt was Neues erfahren hat. Nun aber ist es so weit.
Die Sprecher sind gut aufgelegt und machen einen guten Job: allen voran Ekkehard Belle, Claudia Lössl und Sascha Rotermund. Auch Andreas von der Meden als hinterhältiger Gegenspieler macht seine Sache gut. Elisabeth Günter (für alle Fälle Amy und "Law and Order") merkt man an, dass sie noch nicht sehr viel im Hörspiel-Genre zu tun hatte, dennoch liefert auch sie eine respektable Leistung ab. Story und Sprecher sind genauso wie die Atmosphäre und die Effekte gut gewählt. Lediglich stößt hier eines unangenehm auf, was schon bei der Leon Kramer-Ähra ein kleiner Wehrmutstropfen war, nämlich die stellenweise zu lang geratene Musik. In manchen Szenen hätte man sich gern mehr Musik zur Hintergrunduntermalung gewünscht, und Szenen sollten - wenn die Stücke zu lang werden - mehr ein- und ausgeblendet werden, denn ich glaube nicht, dass man sich ständig die Stücke durchhören möchte. Mehr Überblendungen wären also nett.
Fazit: Hier wurde fast alles richtig gemacht. Gute Story, gute - wenn auch stellenweise zu lange - Musik, hervorragende Sprecher. Möge die Serie noch lang weitergehen und vielleicht schafft sie es über die 6 Folgen-Marke hinaus.
Ich vergebe wegen der Musik: **** / *****

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