Beschreibung:

Der Waisenjunge Leon verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. Er scheint sich in die Träume anderer Menschen hineinversetzen zu können. Schlimmer noch – er wird selbst von unheimlichen Träumen verfolgt, die ihn jedes Jahr in der Nacht vor seinem Geburtstag aufs Neue quälen. Welche Bedeutung haben die Träume? Ist das, was in ihnen passiert, nicht vielleicht doch an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit – die Realität…?
Dauer: 68.59 Minuten
Romanvorlage: Jürgen Großmeyer
Skript: Dennis Erhardt
Regie und Wortschnitt: Marco Göllner
Schnitt und Sounddesign: Moorland Music
Aufnahmen: Alexander Rieß (CSC Studio, Hamburg), Sandra Schmitz (Hörspielstudio XBerg, Berlin)
Produktion: Dennis Erhardt, Zaubermond Verlag
Illustrationen: Mark Freier
Layout: Sebastian Hopf
VÖ: 07.08.2009
Bestellnummer: CD: 978-3-931407-02-5

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  Kommentare:
chrizzz (31.08.2009)
friedel (10.08.2009)
poldi @ poldis hörspielseite (30.07.2009)

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Kommentar von
friedel
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Die Story, bestehend aus Fantasy, Krimi und einem Stück Horror, beginnt wie jede andere auch: mit einem einfachen und stinknormalen Leben. Wenn man so das Leben von Leon bezeichnen kann. Aufgewachsen ohne Eltern, lebt er nun in einem Heim mit mehreren Jugendlichen zusammen. Denkt man erst, er sei Schizophren, so weicht dieser Gedanke schnell einem anderen: Leon denkt viel. Und stellt sich dabei Gespräche mit einem Jungen aus seiner Wohngemeinschaft vor, mit dem er nur in seinen Gedanken befreundet ist. So präsentiert man dem Hörer einen Ich-Erzähler, der perfekt durch die einzelnen Szenen zu führen vermag. In diesem ersten Teil ist noch vieles eher einem Jugendroman gleich, auch wenn es dem Ende entgegen düster und unheimlich bis blutig wird.
Dem Hörer bietet sich eine breitgefächerte Sprecherliste, angeführt von Nicolas Artajo (Bekannt aus "Die drei ??? Kids") als Leon, Leonhard Mahlich als Christian und u.a. Marius Clarèn (Synchronstimme von Peter Parker in "Spider Man"), Stefan Krause ("Hui Buh") und Matthias Habich. Doch dies sind nicht die einzigen Sprecher. Das Hörspiel bietet noch viele Stimmen. Auch Konrad Halver, die Europa Hörspiellegende, erhält hier einen Part. Das Zusammenspiel wirkt angenehm und kein bisschen gekünstelt und vermittelt richtige und gut angelegte Dialoge, die perfekt inszeniert werden. Für die Musik und das Sounddesign zeichnete sich Moorland Music verantwortlich, ide außerdem den Schnitt übernahmen. Die Musik geht über mystische Samples über Gitarrenklänge bishin zu düsteren und aufreibenden Sounds. Was dem Durchschnittshörer, der seine schweren Füße vom Hörsofa in den Hörspielladen schwingt, sofort ins Auge sticht, ist das ansprechend designte und illustrierte Cover, welches außer einem mystisch blauen Farbton ein weißes Muster und ein mysteriöses Amulett mit einem goldenen Scarabäus aufweist.
Interessanter und gut inszeniertes erster Teil eines Fantasydreiteilers, bei dem nicht nur die Coveraufmachung besticht, wie es bei manchen Produktionen ist, sondern auch etwas dahinter steckt. Man wird nicht enttäuscht, von der guten Sprecherwahl über die fantasievolle Story bis hin zu der guten und klangvollen Abmischung. Klare Kaufempfehlung!

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