Beschreibung:

Der Waisenjunge Leon verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. Er kann sich in die Träume anderer Menschen hineinversetzen. Als in seinem unmittelbaren Umfeld ein Mord geschieht, ist Leon der Einzige, der der Polizei wertvolle Hinweise geben kann. Doch niemand glaubt ihm – außer Eule, einem geheimnisvollen Mädchen, das niemanden an sich heranlässt und das vorzugsweise um Mitternacht in der Dunkelheit des Hofgartens anzutreffen ist…
Dauer: 68.42 Minuten
Romanvorlage: Jürgen Großmeyer
Skript: Dennis Erhardt
Regie und Wortschnitt: Marco Göllner
Schnitt und Sounddesign: Moorland Music
Aufnahmen: Alexander Rieß (CSC Studio, Hamburg), Sandra Schmitz (Hörspielstudio XBerg, Berlin)
Produktion: Dennis Erhardt, Zaubermond Verlag
Illustrationen: Mark Freier
Layout: Sebastian Hopf
VÖ: 07.08.2009
Bestellnummer: CD: 978-3-931407-04-9

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  Kommentare:
chrizzz (31.08.2009)
friedel (10.08.2009)
poldi @ poldis hörspielseite (30.07.2009)

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Kommentar von
friedel
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Das, was im ersten Teil begonnen hat, nimmt hier im zweiten Teil seinen weiteren Verlauf, der noch weiter ins düstere und mysteriöse ausartet. Man erfährt mehr über Leons Traumreisen und seinen eigenwilligen Schatten, der ziemlich gefährlich wird. Nephilim, böse Zauberer und allerei magische Gaben. Dies alles erfährt Leon bei einem nächtlichen Treffen im Hofgarten von einem komischen Zeitgenossen, dem er nicht traut. Die Spannung wird enorm gesteigert, die gruseligen Momente nehmen zu und man erfährt viel mehr über das, worüber im ersten Teil noch ein Schleier des Schweigens und des Rätselns gelegt wurde. Leon findet neue Verbündete, trifft auf eine geheimnisvolle Frau, die ihm die Karten legt und kommt dem Mörder schon gefährlich nahe...
Dem Hörer bietet sich wieder die breitgefächerte Sprecherliste aus Folge eins, allerdings gibt es Zu- und Abgänge. Angeführt von Nicolas Artajo (Bekannt aus "Die drei ??? Kids") als Leon, Leonhard Mahlich als Christian und u.a. Claudia Urbschat-Mingues als Melek. Thomas Schmuckert mimt den freundlichen und tüchtigen Kommissar Jarne Kallert. Steffi Kirchberger, die als geheimnisvolles Mädchen "Eule" auftritt, erhält in dieser Folge eine viel größere Rolle als im ersten Teil. Jochen Schröder, René Wagner und alle weiteren Sprecher machen ihre Sache ziemlich gut. Das Zusammenspiel wirkt wieder angenehm und kein bisschen gekünstelt und vermittelt richtige und gut angelegte Dialoge, die perfekt inszeniert werden. Für die Musik und das Sounddesign zeichnete sich Moorland Music verantwortlich, die außerdem den Schnitt übernahmen. Die Musik geht über mystische Samples über Gitarrenklänge bishin zu düsteren und aufreibenden Sounds. Was dem Durchschnittshörer, der seine schweren Füße vom Hörsofa in den Hörspielladen schwingt, sofort ins Auge sticht, ist das ansprechend designte und illustrierte Cover, welches außer einem diesmal mytischen roten Farbton ein weißes Muster und ein mysteriöses Amulett mit einem goldenen Scarabäus aufweist.
Interessanter und gut inszenierter zweiter Teil des Fantasydreiteilers von Jürgen Großmeyer, der dem ersten Teil in nichts nachsteht und noch mehr Gefahr für Leon bietet. Man wird nicht enttäuscht, von der guten Sprecherwahl über die fantasievolle Story bis hin zu der guten und klangvollen Abmischung. Klare Kaufempfehlung!

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