Beschreibung:

Auf hoher See 1917: In den Kriegswirren eskaliert die Situation an Bord des deutschen U-Bootes U29. Hat das merkwürdig aggressive Verhalten der Mannschaft etwas mit einer aus Elfenbein gefertigten Statue eines Lorbeer-bekränzten Jünglingshauptes zu tun, die der Hand eines toten feindlichen Seemannes entwunden wurde…?
Dauer: 65.06 Minuten
Buch: Marc Gruppe
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Recorded by Planet Earth Studios
Mixed by Kazuya c/o Bionic Beats
Mastered by Michael Schwabe, Monoposto
Illustration: Firuz Askin
Layout: Alice Kaiser
VÖ: 14.11.2009
Bestellnummer: CD: 978-3-7857-4144-3

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  Kommentare:
firefoxy (15.10.2023)
kassettenkind (05.01.2014)
adi (25.04.2012)
sledge (21.12.2010)
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poldi @ poldis hörspielseite (15.11.2009)
tom fawley (15.11.2009)

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Kommentar von
tom fawley
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Genau wie beim Vorgänger, war mir auch die, diesem Hörspiel zugrunde liegende Geschichte, bis dato völlig unbekannt. H.P. Lovecraft ist mir natürlich ein Begriff. Es wurde ja auch schon eine andere Geschichte aus seiner Feder in dieser Reihe vertont. "Der Tempel" hebt sich von allen Hörspielen, die bisher in dieser Serie erschienen sind, schon aufgrund seines Handlungsortes ab. Die gesamte Geschichte spielt nämlich auf einem U-Boot während des ersten Weltkrieges. Und obwohl zu dieser Zeit meine Großeltern geboren wurden, wirkt das Ganze, wegen dieser Location, sehr modern. Was mir außerdem sehr gut gefällt, ist die klaustrophobische Atmosphäre, die hier heraufbeschworen wird. Mir haben Geschichten, in denen eine kleine isolierte Gruppe von Leuten gegen einen übermächtigen Widersacher kämpfen muß, schon immer am besten gefallen. Bis heute ist "Alien" mein absoluter Lieblingsfilm. Auch "Das Ding aus einer anderen Welt" ( sowohl die Version von 1951, als auch die von 1982 ) gehört zu meinen Favoriten. Nun geht es hier zwar nicht um einen außerirdischen Gegner, aber die Thematik erinnert sehr an die beiden genannten Science-Fiction Stoffe. Das die gesamte Handlung auf einem U-Boot spielt ist natürlich ein Novum. Ich zumindest kenne nicht viele Hörspiele bei denen dies so ist. Eigentlich fällt mir da nur der Klassiker "20.000 Meilen unter dem Meer" ein. Das Gehörte hat mir sehr gut gefallen. Zwei Dinge scheinen beim "Gruselkabinett" mittlerweile dazu zugehören : einmal die Tatsache, dass die Geschichten immer kurz vor Schluß beginnen und das eigentliche Geschehen dann in Rückblenden erzählt wird, zum anderen das offene Ende. So erfahren wir auch hier nicht, was aus dem letzten Überlebenden wird. Auch wieder eine Parallele zu "Alien" !

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