Beschreibung:

Vorsichtig legen die Mädchen ihren Zeigefinger auf das umgedrehte Weinglas.
Sollte es ihnen tatsächlich gelingen, den Geist einer vor überhundert Jahren verstorbenen Frau herbei zu rufen?
Im Rittersaal der Burg Funkelstein, auf der in dieser Nacht ein großes Jubiläumsfest gefeiert wird, ereignen sich unheimliche Dinge. Hanni und Nanni sehen sich verschmitzt an: ob hier alles mit rechten Dingen zugeht?
Dauer: 57.16 Minuten
Buch und Effekte: André Minninger Produktion und Regie: Heikedine Körting Redaktion: Wanda Osten Musik: Betty George
VÖ: 05.10.2007
Bestellnummer: CD: 82876 70029 2 / MC: 82876 70029 4

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  Kommentare:
tom fawley (05.05.2010)
tvfreundchen (11.05.2008)
chrizzz (06.01.2008)
poldi @ poldis hörspielseite (18.10.2007)
wesley (11.10.2007)

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Kommentar von
tom fawley
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Es sollte 22 Folgen und 33 Jahre dauern bis die Zwillinge zur Burg Funkelstein zurückkehren sollten. Die Idee nach all dieser Zeit eine bekannte Story wieder aufzugreifen ist natürlich großartig. Und obwohl ich normalerweise der Meinung bin, dass Europa-Produktionen neueren Datums nicht im Geringsten mit denen aus den 70ern und 80ern mithalten können, ist dies hier, im Bezug auf "Hanni und Nanni suchen Gespenster", durchaus gelungen ! Eine tolle, abenteuerliche und atmosphärische Produktion ist es geworden, die tatsächlich den Charme der 70er-Jahre versprüht. Wirklich unglaublich, dass sie 2007 entstanden ist. "Geisterbeschwörung mit Hanni und Nanni" ist die erste CD der neuen Generation ( sprich : seitdem diese Reihe mit Folge 13 im 21sten Jahrhundert fortgesetzt wurde ), die ich kennengelernt habe. Ich kannte die Serie zwar schon in sehr jungen Jahren, habe mich aber erst viel später, als die alten Folgen auf CD erschienen, damit näher befaßt. Die Sprecherinnen von damals hören sich wirklich noch sehr jugendlich an. Während sich einige Stimmen so gut wie gar nicht verändert haben ( Regine Lamster und Reinhilt Schneider), klingen andere schon etwas verändert ( Susanne Wulkow und Barbara Schipper ). Was aufgrund der vergangen Zeit natürlich nicht verwundert. Was aber fast unglaublich erscheint : Reinhilt Schneider muß bei den Aufnahmen zu dieser Folge schon Mitte 60 (!!!) gewesen sein, ihr Stimme klingt aber wirklich wie die einer Jugendlichen ! "Hanni und Nanni" haben eine bewegte Geschichte, was ihre Umsetzung als Hörspiel bei Europa angeht. Alles begann 1972 ( manche Quellen behaupten 1973 ) mit Regine Lamster und Manuela Dahm in den Titelrollen und dem großen Hans Paetsch als Erzähler. Diese Konstellation war von Folge 1 bis Folge 8 zu hören. Als dann 1976 die Folgen 9 bis 12 erschienen, wurden die Zwillinge von Gabriele Libbach und Susanne Wulkow ( die ja vorher schon in der Rolle der Hilda mit von der Partie war ) dargeboten und Lutz Mackensy gab den Erzähler. Mitte der 80er-Jahre wurde die Reihe dann noch einmal neu vertont mit Caroline Ruprecht und Dorette Hugo in den Titelrollen und Horst Naumann als Erzähler. Von diesen 16 Folgen kenne ich allerdings keine einzige. Als Europa dann 2002 weitere Hörspiele produzierte, entschied man sich an die erste Generation mit der Folge 13 anzuknüpfen. Als Sprecher wurden nun wieder Regine Lamster und Manuela Dahm verpflichtet und Lutz Mackensy wurde erneut als Erzähler eingesetzt. Auch wenn ich nicht zur Zielgruppe dieser Serie gehöre, und auch nur im Besitz von drei Folgen bin, so bin ich doch froh, dass es diese Serie noch gibt. Sie beweist nämlich, dass Europa doch noch im Stande ist Hörspiele wie früher zu produzieren. Heikedine Körting sollte sich allerdings auf die Regie beschränken, da sie als Sprecherin nicht wirklich überzeugen kann.

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