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Mark Brandis - 3 - Unternehmen Delphin (Steinbach Sprechende Bücher)

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Beschreibung:

Mark Brandis und die Crew des Raumschiffs Delta VII sind heimatlos geworden. Durch die Schergen der Reinigenden Flamme verfolgt, fasst Brandis einen folgenreichen Entschluss. Als letzten möglichen Verbündeten gegen den General will er die Asiatischen Republiken gewinnen. Er spürt ein Kurierschiff des alten "Erbfeindes" der Union auf und zwingt den Piloten, ihn nach Peking zu bringen. Doch der mutige Alleingang endet verhängnisvoll. Niemand glaubt ihm, dass er nicht als Spion aus dem Weltraum kam…

Dauer: 76.54 Minuten

Produktion: Interplanar Produktion
Hörspielmanuskript: Balthasar v. Weymarn
Nach dem Roman von Nikolai von Michalewsky
Sounddesign und Musik: Jochim-C. Redeker
Aufnahmeleitung: Thomas Weichler
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker und Balthasar v. Weymarn

VÖ: 16.10.2008

Bestellnummer:
CD: 978-3-88698-939-3




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Kommentare:

atari7800 (13.07.2016)
jones27 (09.05.2010)
andy simon (17.11.2008)
chrizzz (07.11.2008)
poldi @ poldis hörspielseite (01.11.2008)
pitchfork (27.10.2008)



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  Kommentar von jones27 :
Der Anfang hat mir beim ersten Hören gar nicht gefallen. Klischeehaft bis schon fast zum rassistischen gesteigerte Rollenbilder, wobei der Part des koreanischen Leutnants auch doch hölzern gespielt war. Beim zweiten Mal war das ganz anders: Klar, der Leutnant MUß sich so verhalten. Hätten Verhörer auf Seiten der Union auch gemacht. Er treibt es absichtlich auf die Spitze. Und sich in einer fremden Sprache aufzuregen kommt eben nicht so flüssig und natürlich rüber, wie in der Muttersprache. Daher also keine Kritik von meiner Seite. Dann natürlich der tolle Vorspann. Mittlerweile bin ich ein großer Fan der Titelmelodie geworden. Die Ereignisse in Beijing (dass manchmal dann aber doch Peking genannt wird) führen wieder vor Augen, um was es eigentlich geht, was auf dem Spiel steht. Schön, dass „unsere Helden“ zur Abwechslung auch mal wieder in große Entscheidungen mit einbezogen werden. Begeistert bin ich auch von der Begegnung mit dem General. Kein Verrückter, sondern ein völlig rational, sogar beängstigend rational, denkender Mensch, der die Situation offensichtlich genau analysiert und durchdacht hat. Er beweist unendlich viel mehr Weisheit und Weitsicht, als 98% der sonstigen Bösewichte. Ganz klasse gemacht. Wenn man den Hintergrund nicht kennen würde, könnte der Mann kann einem direkt sympathisch sein. Weniger gefallen hat mir dagegen die Unterwasserbasis. Damit habe ich scheinbar im Allgemeinen ein Problem und dass sich Menschen mit Delphinen unterhalten, passt nicht so richtig in diese Welt. Wie hat es denn der Widerstand eigentlich geschafft, in so kurzer Zeit Unterwasserbasen zu errichten? Das kann ich mir kaum vorstellen. Was mich interessieren würde ist, wo der Kontaktmann vom Widerstand hinverschwunden ist, nachdem er das Comm-Pult der Delta manipuliert hat. Das hat man leider nicht erfahren. Etwas gewundert habe ich mich auch, dass nur ein paar Stunden vor dem geplanten Angriff auf die Republiken, der ganze Stickstoff noch in der Fabrik sein soll. Das gibt doch gar keinen Sinn. Und wenn man schon eine Fabrik zerstören will, dann wäre doch die Katalysator-Fabrik ein besseres Ziel gewesen. Immerhin ist sie nicht in Metropolis, was das Risiko ziviler Opfer doch deutlich reduziert. Der Angriff war auf jeden Fall extrem spannend in Szene gesetzt. Astrein, da schein Interplanar ein Händchen für zu haben. Ich denke aber mal, dass die Zerstörung der Fabrik, wenn nicht von Anfang an der Plan des Generals, dann doch zumindest Plan B war. So hatte man in jeden Fall einen Gegner vorzuweisen. Dafür spricht auch das praktisch völlige Fehlen von Abwehrmaßnahmen, sowie die Tatsache, dass sie den Angriff mit KL durchführen mussten, eine geächtete, schmutzige Waffe. Auch kommt mir die Nachricht von Ruth spanisch vor. Sie spricht sehr merkwürdig. Natürlich klingt das jedenfalls nicht. Es wäre natürlich interessant zu erfahren, ob nun wirklich so viele Arbeiter beim Angriff auf die Fabrik gestorben sind, oder ob der Widerstand sie vorher räumen konnte. Fall es nämlich ein Plan des Generals war, traue ich ihm durchaus zu, das die Zahl der Toten stimmt und er durch seine Agenten im Widerstand eine Räumung verhindert hat. Das würde Brandis tatsächlich zum Massenmörder machen. Toll, toll. Ich spekuliere noch ein bischen und erfahre hoffentlich irgendwann die Antwort. Wieder einmal wurde eine unglaubliche Menge an Handlung in ein Hörspiel gepackt, ohne dass es gehetzt wirkt. Andere hätten aus dieser Folge drei gemacht. Ein extragroßes Lob hat das Ende verdient. Ein völlig demoralisierter Brandis, irgendwie poppige, aber melancholische Musik und dazu dass leiser werdende donnern der Triebwerke, als die Delta VII in der Unendlichkeit verschwindet. Das ist Atmosphäre pur! Gefühle werden gemacht! Ich sehe die Szene wirklich vor mir. Das schreit nach Fernsehserie! Dafür gibt’s einen Extrastern. Vom Cover über Sprecher, Effekte, Story und besonders bis zur Musik stimmt hier einfach alles. Weiter so, bin gespannt, wie es auf Orion weitergehen wird.
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