Der Pferdehasser ermittelt ...
Pferdegetrappel und Motorgejaule - der neue Fall raubt Peter Lundt den letzten Nerv! Zwischen zerstrittenen Zwillingsschwestern, der Trabrennbahn Bahrenfeld, einer Kartrennbahn in Billstedt, einem abgehalfterten Fernseh-Casanova, Jungspunden mit Benzin im Blut und einem feinen Gestüt in Hamburgs Süden taumelt der blinde Detektiv direkt in die Katastrophe. Die Spur sich häufender Versicherungsfälle führt ihn in einen brennenden Stall, allein unter Pferde, und ausgerechnet die leidenschaftlich gehassten Vierbeiner werden zu seiner letzten Chance.
In der Serie "Peter Lundt" geht es um einen Privatdetektiv, der blind ist! Was sich auf den ersten Blick als ziemlich unmöglich zeigt, funktioniert doch sehr gut. Der blinde Privatdetektiv hat bisher alle seine Fälle gelöst. Er wird von einer Sekretärin unterstützt (die sehen kann). Außerdem hat er einen Freund bei der Polizei. Ein Serien-Plot, der ideal fürs Medium Hörspiel scheint und auch ist. Die (teils ungewöhnlichen) Fälle bestechen durch die Art, wie sie von Peter Lundt aufgeklärt werden und dem besonderen Lundt-typischen Humor.
Es ist schon erstaunlich, dass die Lundt-Hörspiele hier so wenig bewertet werden!
Auch diese Folge hat mir ganz gut gefallen. Die Geschichte selbst erinnert mich an Konsalik-Geschichten. Aber sie passt ganz gut in die Serie. Die Auflösung ist überraschend. Auch der Humor kommt diesmal nicht zu kurz. Unter anderem erfährt der Hörer, dass Peter Lundt Pferde hasst ...
Das Sprecherensemble ist wieder hervorragend. Mark Bremer spricht Peter Lundt, Elena Wilms spricht seine Sekretärin Anna. Außerdem ist unter anderem Susanne Sternberg in einer Doppelrolle, Tanja Dohse, Uta Dänekamp, Tim Kreuer, Klaus Lauer-Wilms und Mia Diekow zu hören.
Fazit: Die neueste Folge von Peter Lundt gehört zwar nicht zu den besten Folgen dieser genialen Serie, ist aber immerhin noch gute Hörspielkost. 3,5 Sterne.