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Gruselkabinett - 27 - Der Leichendieb (Robert Louis Stevenson) (Titania Medien)

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Beschreibung:

Edingurgh 1829: Der Handel mit Leichen für anatomische Forschungszwecke ist in England im frühen 19. Jahrhundert ein blühendes und grausiges Gewerbe.
Aber sind es wirklich ausschließlich heimlich auf den Friedhöfen ausgegrabene Leichen oder handeln korrupte Leichendiebe am Ende auch mit nur zu diesem speziellen Zweck vom Leben zum Tod gebrachten Körpern…?

Dauer: 68.35 Minuten

Buch: Marc Gruppe
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Recorded by Planet Earth Studios
Mixed by Kazuya c/o Bionic Beats
Mastered by Michael Schwabe, Monoposto
Illustration: Firuz Askin
Layout: Alice Kaiser

VÖ: 10.06.2008

Bestellnummer:
CD: 978-3-7857-3579-4




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Kommentare:

adi (05.03.2012)
larry (12.12.2010)
sledge (09.11.2008)
fm86 (18.06.2008)
die hörkuh (18.06.2008)
chrizzz (11.06.2008)
poldi @ poldis hörspielseite (11.06.2008)
tom fawley (10.06.2008)
lillebror (09.06.2008)



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  Kommentar von larry :
Mit Der Leichendieb erhält Robert Louis Stevenson zum zweiten Mal Einlass in das Gruselkabinett. Bereits Folge 10, Dr. Jeckyll und Mr. Hyde, entstammen seiner Vorlage.

Da Jeckyll und Hyde zu den eher schwächeren Geschichten dieser Reihe gehört, war ich umso überraschter über die gute und spannende Adaption dieser Vorlage und dessen Inhalt. Trotz einer etwas längeren Einstiegsszene gewinnt die Story dann doch relativ schnell an Fahrt.

Wie schon beim Fall Charles Dexter Ward, bei der liebenden Toten und einigen anderen Folgen der Reihe Gruselkabinett, wird die Geschichte hier aus der Sicht eines der Protagonisten erzählt und zwar in der Rückblende. In diesem Fall heisst der Hauptakteur Fettes (Michael Pan), der von seiner alten Bekanntschaft mit einem Arzt berichtet, die dunkele Abgründe auftut. Dabei schildert das Hörspiel sehr gut den Gewissenskonflikt von Fettes und die teulischen Machenschaften von einem verbrecherischen Professor und dessen Handlangern.

Atmopshäre, Sprecher und Musik stimmen jederzeit. Lediglich die Stimmen von Michael Pan und Wilfried Herbst überziehen ihr Schauspiel manchmal. Gar zu übertrieben und theatralisch wirken Ihre Darbietungen in einigen kurzen Augenblicken.

Inhaltlich hat Titania wieder ein Gruselmeisterhörspiel geschaffen, und es lässt Vorfreude aufkommen auf die zur Zeit geplanten Produktionen, zu denen auch Der Glöckner von Notre Dame zählt...

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