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Europa - Die Originale - 69 - Der kleine Lord (Europa)

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Abenteuer - Abenteuer
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Beschreibung:

Cedric Errol, ein kleiner Junge aus New York in den USA, dessen Umfeld die Monarchie strikt ablehnt, wird von seinem kaltherzigen englischen Großvater, dem Earl of Dorincourt, trotz der standeswidrigen Ehe seines verstorbenen Vaters, des jüngsten Sohnes des Earls, als letzter verbliebener Nachfolger für den Grafentitel bei sich aufgenommen und aufgezogen. Seine Mutter, eine Amerikanerin, darf das Anwesen aufgrund von Voreingenommenheit gegen Amerika und Standesdünkel des Earls nicht betreten. Am Ende schafft es Cedric jedoch, dass sein Großvater Liebe und Großzügigkeit zeigt und seine Mutter akzeptiert.

Dauer: 48.31 Minuten



VÖ: 04.06.2010

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Kommentare:

acquire (23.06.2011)
tom fawley (20.02.2011)



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  Kommentar von tom fawley :
Als die Neuauflage von "Der kleine Lord" vor nunmehr neun Jahre erschien, war an die "Originale" noch nicht zu denken. Da zu dieser Zeit meine einstige Hörspiel-Leidenschaft mich wieder einholte, legte ich mir auch diesen Silberling zu. Vorher kannte ich diese Produktion nicht. Auch wenn mir das Gehörte sehr gut gefiel, habe ich die CD in all den Jahren höchstens drei- oder viermal gehört. Aufgrund der Tatsache, dass dieser Titel mittlerweile bei den "Originalen" erneut veröffentlicht wurde ( wenn auch nur als Download ), hörte ich ihn mir mal wieder an. Ich bin davon restlos begeistert! Keine Ahnung, warum ich diese Produktion in den letzten Jahren derart mit Missachtung gestraft habe. Denn sie ist nur als perfekt zu bezeichnen! Alleine schon die Besetzung treibt jedem Kassettenkind die Tränen in die Augen. Neben den beiden Hauptakteuren hört man die vertrauten Stimmen von Gernot Endemann, Reinhilt Schneider, Lutz Mackensy, F.J. Steffens, Horst Stark, Christian Mey, Marga Maasberg, Gabi Libbach und Roswitha Benda. Mit all diesen großartigen Sprechern bin ich aufgewachsen. Der grandiose Hans Paetsch, der ja hauptsächlich in der erzählenden Funktion bekannt ist, liefert eine tolle Darstellung ab. Er ist zu jeder Sekunde absolut überzeugend und bringt jede Gefühlsregung sehr authentisch rüber. Stephan Chreszinski ( der zusammen mit Torsten Sense und Sascha Drager auf der letztjährigen Hörspiel-Messe war ) gehörte damals zu meinen Lieblings-Kinderstimmen. Dies war mir zwar nicht so bewußt, wie eben bei Torsten Sense, Oliver Rohrbeck oder Maud Ackermann. Aber über die Jahre hat sich dies immer weiter verfestigt. Er ist hier, wie in seinen meisten Rollen in dieser Zeit, einfach nur zuckersüß und es ist ein Genuß ihm zu lauschen. Die verwendeten Musikstücke kenne ich allesamt von den Abenteuern eines bekannten Schlossgespenstes. Einzig das unschöne Cover stört den Gesamteindruck. Das bei der Neuauflage verwendete, ist allerdings noch schlechter. Merkwürdig ist dies schon, da man sich gerade zu dieser Zeit besonders viel Mühe bei der Cover-Gestaltung gab. Jedem, der wie ich ab Mitte der 70er Jahre die großartige Europa-Hörspielwelt kennenlernte, sei diese Produktion wärmstens ans Herz gelegt!
 


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