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Prof. Sigmund Freud - 2 - Familienersatz (STIL)

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Beschreibung:

Ein neuer Patient wird kurzfristig bei Sigmund vorstellig. Die Sitzung nimmt jedoch schon frühzeitig einen dramatischen Verlauf, als der Mann eine Waffe zieht: Er habe seinen Vater am Vortag ermordet und verlange vom Professor Absolution. Während Anna Karl herbeizitiert und beide angespannt vor dem Therapiezimmer beratschlagen, was man tun kann, um die Geiselnahme zu beenden, versucht Sigmund mit den Mitteln des Therapeuten, den Mann zur Aufgabe zu überreden, bevor ein Unglück geschieht…

Dauer: 62.37 Minuten

Skript: Heiko Martens
Regie, Ton und Musikkompositionen: Christian Hagitte und Simon Bertling
Schnitt und Klanggestaltung: Sonja Harth
Produktionsassistenz: Marcel Gotsch und Andreas Pfennig
Produktion: STIL in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk
Cover und Design: Kai Hoffmann
Fotobearbeitung: Hana Gunkel und Andreas Pfennig

VÖ: 28.01.2011

Bestellnummer:
CD: 4042564128277




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Kommentare:

mr. murphy (17.03.2011)
chrizzz (05.02.2011)



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  Kommentar von mr. murphy :
Freud in Gefahr

Die zweite Folge der neuen Serie ist sogar noch einen Ticken besser, als die hervorragende erste Folge. Als die neue Serie im Internet angekündigt wurde, hatte ich mir gleich gedacht, dass mir diese Serie gefallen könnte. Das lag am ungewöhnlichen Serienkonzept und an den Hauptsprechern. Am Serienkonzept überzeugte mich, dass es eine Krimiserie ist, in der eine historische Figur auftaucht. Die Serie spielt somit noch zu Lebzeiten dieser historischen Figur Prof. Sigmund Freud (Begründer der Psychoanalyse) in Wien. Der Gendarm Karl Gruber bittet Freud immer wieder um Hilfe bei ungewöhnlichen oder außergewöhnlichen Kriminalfällen. So bietet diese innovative Serie mal Abwechslung von den Serien auf dem Hörspielmarkt, mit erwachsenen Detektiven oder Ermittlern, die häufig Duplikate von berühmten Detektiven sind. Gruber bekommt im Verlauf der Hörspielhandlungen immer wieder neue Informationen und Ratschläge von Freud und seiner Tochter Anna bis er den Fall lösen kann. Wie in der Wirklichkeit, spielt auch in der Serie Freuds Tochter Anna eine wichtige Rolle. Sie hatte bekanntlich Freud immer wieder beeinflusst und in Diskussionen seine Arbeit weiter vorangetrieben. Besonders interessant ist, dass das Ich, Es und Über-Ich auch in die Hörspiele integriert worden sind. So wirken die Hörspiele zwischendurch immer mal wieder surrealistisch. Am Ende der Hörspiele gibt es noch einen wissenschaftlichen Kommentar von Dr. Salwa Meier, die den Fall analysiert (ca. 5 – 7 Minuten). Ein Novum im Hörspielbereich. Ich finde es gut, dass so noch zusätzlich interessante Informationen vermittelt werden.

In der zweiten Folge wird Freud von einem Patienten während einer Sitzung plötzlich mit der Waffe bedroht. Der Patient erzählt Freud, dass er seinen Vater am Vortag ermordet hat und nun vom Professor Absolution will. Anna, die zufällig die Bedrohung mitbekommt, ruft Gendarm Gruber herbei. Vor dem Therapiezimmer beratschlagen die beiden nun, wie man die Geiselnahme unblutig beenden könnte.

Für einen erheblichen Teil des Hörvergnügens ist das hervorragende Sprecherensemble verantwortlich. Hans Peter Hallwachs als Sigmund Freud, Andreas Fröhlich als Gendarm Karl Gruber und Felicitas Woll als Anna Freud sind erstklassig. Die Hauptrollen wurden ideal besetzt. Von den Gastsprechern haben mir David Wittmann als Klaus Harranth, Ranja Bonalana als Lisa Harranth, Sven Gerhardt als Lukas Harranth am besten gefallen.

Der Soundtrack von STIL ist super. Geräusche und Effekte sind auch ausgezeichnet.

Fazit: Überraschenderweise ist die zweite Folge, wie bereits erwähnt, noch einen Ticken besser, als die sehr gute erste Folge. Sehr empfehlenswert. Deshalb gibt es diesmal 5 Sterne von 5 möglichen Sternen.
 



Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.de
Grafik by lillebror@hoerspiele.de