Das Gesetz der Serie
Großbritannien wird von einer Serie brutaler Morde erschüttert. Innerhalb kürzester Zeit werden vier junge Menschen regelrecht hingerichtet. Verzweifelt sucht die Polizei nach dem Zusammenhang, der die Opfer miteinander verbindet. Den scheint es jedoch nicht zu geben. Ebenso wenig ein Motiv. Die Schauplätze der Verbrechen sind über ganz England verteilt. Und auch die Zahlen und blutigen Buchstaben, die der Täter bei den Opfern hinterlässt, bringen Scotland Yard anfangs nicht weiter.Worum geht es dem Killer? Da endlich gelingt der entscheidende Durchbruch. Die Saat der Gewalt, die im ausklingenden Jahr 2006 aufgeht, wurde schon vor sehr langer Zeit gesät. Mit einem Verbrechen, das bereits Jahrzehnte zurückliegt und doch nie gesühnt wurde. Werden Lorraine Whalley und ihr Team das vordringliche Ziel des Täters, das eigentliche und letzte Opfer rechtzeitig aus den mörderischen Botschaften herauslesen können? Bevor es zu spät ist..?
In dieser Hörspielreihe geht es um die titelgebenden größten Fälle von Scotland Yard mit verschiedenen Ermittler-Teams. Die Fälle sind überwiegend fiktiv, lediglich die Folge "Dr. Crippen" basiert auf einem wahren (berühmten) Fall. Die Qualität der Hörspiele ist dabei auch unterschiedlich: Von sehr gut bis ausreichend ist alles dabei. In dieser Folge geht es um einen Serienmörder. Das Problem für die Ermittler ist, dass sie bei den Opfern keine Gemeinsamkeiten feststellen können. Was ist das "Gesetz dieser (Mord)serie"? Der Fall ist spannend und originell.
Die Sprecherleistungen sind überwiegend sehr gut. Vom Sprecherensemble haben mir Melanie Manstein als Lorraine Whalley, Norbert Langer als Brendan Redhead, Michael Habeck als Commander Pearse und Helmut Krauss als Gary Taylor am besten gefallen.
Die Zwischenmusiken sind hervorragend. Geräusche und Effekte sind ausgezeichnet.
Fazit: Die Folge "Ungeboren" ist ein Highlight der ganzen Serie. Es gibt eine spannende und originelle Geschichte mit sehr guten Sprecherleistungen.