Beschreibung:

Dom Vincente da Lusto hat eine illustre und amüsierwillige Gesellschaft in sein Schloss an der Küste Afrikas geladen. Von den Eingeborenen werden die Fremden mit größtem Argwohn betrachtet. Mit dem Vollmond zieht das Grauen im Schloss und der gesamten Gegend ein…
Dauer: 56.35 Minuten
Buch: Marc Gruppe
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Recorded by Fluxx-Tonstudio
Mixed by Kazuya c/o Bionic Beats
Mastered by Michael Schwabe, Monoposto
Illustration: Firuz Askin
Layout: Alice Kaiser
VÖ: 07.04.2012
Bestellnummer: CD: 978-3-7857-4640-0

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  Kommentare:
tom fawley (14.04.2012)
chrizzz (12.04.2012)
acquire (08.04.2012)

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Kommentar von
acquire
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Ich hatte mich sehr auf dieses Hörspiel gefreut, da mich die vorherigen Geschichten von Robert E. Howard im Gruselkabinett begeisterten. Inzwischen hat das Gruselkabinett ein ähnliches Problem, wie viele andere Reihen / Serien. Es beschleicht einen immer öfter das Gefühl, Teile bereits zu kennen. Dadurch geht ein wenig der Reiz verloren. Wer sich mit Bekanntem wohlfühlt und sich darüber freut, mag da anders denken.
Alles passiert mehr oder weniger in einer größeren Gesellschaft in Afrika, bei der es auch eine groß angelegte Intrige gibt. Neben Grusel wird also auch noch „normale“ Spannung geboten. Einer der Gäste bittet alle anderen, die Türen des Nachts zu verschließen. Wer sich nicht daran hält, wird von einem schrecklichen Wesen angegriffen. Die Eingeborenen glauben an einen menschlichen Leoparden, einem Menschen, der von dem Tiergeist besessen ist. Wer könnte besessen sein und kann der Geist vom Menschen gelöst werden, ohne ihn zu töten?
Bei den Sprechern läuft alles hervorragend. Egal ob der intrigierende Erbe, der ein schweres Verbrechen plant und durchführt, der ominöse Jäger oder der Zwiegespaltene Besessene, der unter seinen Taten als Monster leidet. Alles wird hervorragend vorgetragen.
Musikalisch gibt es ebenso wenig auszusetzen. Die Geräusche sind ebenfalls äußerst gelungen. Es gibt höchstens bei dem großen Kampf Kleinigkeiten, die besser sein könnten. Das sei hier nur erwähnt, weil es sonst nur Lob gibt. Es gibt also noch ein Winziges bisschen Luft nach oben.
Fazit
„Technisch“ auf gewohnt hohem Niveau, doch die Geschichte selbst vermochte mich nicht so zu fesseln wie beispielsweise Alexandre Dumas Werwolf (Gruselkabinett 20). Für Fans der Serie sicherlich dennoch ein Muss und insgesamt ein gutes Hörspiel, das unbesorgt gekauft werden kann.

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