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Gruselkabinett - 67 - Der Schatten über Innsmouth (Teil 2, H.P. Lovecraft) (Titania Medien)

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Mystery - Mystery
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Beschreibung:

Im Winter 1927/28 führten Beamte der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika eine streng geheime Untersuchung in dem alten Hafenstädtchen Innsmouth in Massachusetts durch. Während dieses Einsatzes wurde eine große Anzahl morscher, wurmstichiger Häuser im verlassenen Hafenbezirk niedergebrannt oder sogar gesprengt. Warum dies nötig wurde, davon weiß ein junger Mann zu berichten, der nun endlich sein Schweigen bricht…

Dauer: 66.29 Minuten

Buch: Marc Gruppe
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Recorded by Titania Medien Studio & Planet Earth Studios
Mixed by Kazuya c/o Bionic Beats
Mastered by Michael Schwabe, Monoposto
Illustration: Ertugrul Edirne
Layout: Alice Kaiser

VÖ: 21.09.2012

Bestellnummer:
CD: 978-3-7857-4724-7




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Kommentare:

derlukas (29.12.2012)
acquire (25.11.2012)
larry (02.11.2012)
chrizzz (28.10.2012)
tom fawley (27.10.2012)
teekay (26.09.2012)
pitchfork (23.09.2012)



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  Kommentar von teekay :
Im Gegensatz zu vielen anderen Serien gelingt es dem Gruselkabinett eigentlich regelmaessig neue kleiner und groessere Highlights zu vertonen-klar, nicht alle Folgen sind super gruselig oder spannend aber eine 'absteigende Tendenz' oder aehnliches kann man Titania wirklich nicht vorwerfen. Schatten ueber Innsmouth ist wieder mal ein kleines Highlight-allerdings mit ein paar Schoenheitsfehlern. Der sehr werkgetreuen Umsetzung der H.P. Lovecraft Geschichte gelingt es ruhig und eher allmaehlich gruselige Spannung aufkommen zu lassen. Man wird auf die Entdeckungsreise von Robert Olmstead (Neuentdeckung Louis Friedemann Thiele) mit genommen und bekommt als Hoerer dieses mulmige Gefuehl, eine Ahnung, dass irgendetwas nicht stimmt in Innsmouth. Das Puzzle setzt sich dann im Gespraech mit Zadok Allen zu Beginn der zweiten CD fort. Erst danach geht es etwas actionreicher zur Sache und wie die titelgebenen Schatten es vermuten lassen bleibt viel dem Ohrenkino und der Fantasie des Hoerer ueberlassen. Ein eher ueberraschendes Ende und fuer Robert sicher ein Schrecken ohne Ende als ein Ende mit Schrecken-oder vielleicht doch nicht?! Vertonung, Sprecher, Musik, Aufmachung-wann musste man das schon mal ehrlich kritisieren beim Gruselkabinett? Das ist eingespielt und professionalisiert und immer sein Geld wert. Trotzdem gibt es ein paar kleine Schoenheitsfehler die dann doch nicht fuer volle 5 Sterne reichen: Die Spannung wird zwar auch in den langen, eher an inszenierte Lesungen erinnernde, Dialogszenen aufgebaut, aber fast 1,5 CDs lang wird sehr detailliert retrospektivisch berichtet. Natuerlich haette man die Szenen auf der Insel vertonen koennen, oder die Uebernahme von Innsmouth, oder die Beschwoerungen des Tempels. Auch die Flucht ist etwas spannungsarm und die Meeresbewohner fallen vorallem durch Grunzlaute auf. Und natuerlich haette man die Aktion die zur Zerstoerung Innsmouth fuehrt, die Angst der Regierung, ebenfalls vertonen koennen. Das ist eine Interpretationsfrage, ganz klar. Die ruhige Spannung und das - letztendlich auch im Wortsinne - eintauchen von Robert Olmstead in die Unterwasserwelt passt besser zum Gruselkabinett und garantiert gute Gruselunterhaltung.
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