Beschreibung:

John Carey hat es geschafft. Er hat die Explosion seines Raumschiffes überlebt und schwebte jahrelang durch das Weltall. Nun, da er wieder auf Menschen gestoßen ist, muss er feststellen, dass sich alles, wofür er einmal gestanden
hat, für die jetzigen Generationen geändert hat und nicht mehr existiert. Er ist ein lebendes Fossil, dass sich auf der Erde nicht mehr zurechtfi ndet. Da kommt ihm die Aussicht mit Captain Future auf Reisen zu gehen, gerade recht. Er wusste nur nicht, dass sich sein Schicksal, so viele Jahre nach der Explosion seines Raumschiffes, endlich erfüllen sollte...
Dauer: 73.32 Minuten
Produktion, Regie, Lizenzierung: Sebastian Pobot
Mix und Sound Design: Tom Steinbrecher & Sebastian Pobot
Buch: Edmond Hamilton
Übersetzung: Frauke Lengermann
Dialogbücher: Thomas Tippner
Co-Regie und Schnitt: Patrick Holtheuer
Original TV-Soundtrack: Christian Bruhn
Zusätzliche Score Musik & FX: Ambitus (produziert von Sebastian Pobot, verlegt bei Pobot Musikverlag)
Sprachaufnahmen: Mediapaten (Berlin), Multicore Productions (Hamburg)
Aufgenommen von: Marko Peter Bachmann, Steven Schulze
Design: Lars Vollbrecht (www.gloryboards.de)
VÖ: 15.03.2013
Bestellnummer: CD: 4260147772116

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  Kommentare:
cippolina (18.03.2013)

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Kommentar von
cippolina
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Der Titel *Kein Erdenmensch mehr* könnte im Vorfeld zu leichten Irritationen führen. Das Problem von menschlichen Leben im Verbund mit künstlicher Intelligenz stellt sich dieses Mal nicht. Die Probleme mit denen Captain Future diese Mal zu kämpfen hat sind zutiefst menschlicher Natur.
Da wären zu einen der skrupelloses Unternehmer, der die Treibstoffversorgung durch den Saturn durch hinterhältiges Geschäftsgebahren an sich gerissen hat und die raumfahrerendes Kollonisten ausnehmen will. Eine Problem das heute bereits besteht, wenn man die Geschäftspraktiken multinationales Konzerne betrachtet, aber in der Entstehung der Geschichte eher eine geschäftliche Ausnahme gewesen sein dürfte. Die Art und Weise wie Captain Future dieses Problem löst ist deshalb etwas sehr unkonventionell und leicht naiv, aber durchaus effektvoll.
Viel schwieriges gestaltet sich allerdings die Lösung des Problemes John Carey, auf dem auch das Hauptaugenmerk der Handlung liegt. John Carey wird von der Future-Crew im Raum treibend aufgefunden - verschollen seit dem Jahr 1991 und durch den Weltraumschock an Leben gahlten. Und er kann sich in der Zukunft nicht mehr anpassen. Das moderne Leben erschreckt ihn und teilweise ekeltes ihn an. Er kommt weder auf dem Mond, noch der Erde zurecht. Menschen gegen über fühlt er sich wie ein Anachronismus aus eines längst vergangenen Epoche.
Die Lösung diese Problemes ist um ein vielfaches tiefschürfender und wird von den Gedanken Careys getragen. Am Schluß wird dann auch klar das John Carey zwar ein Mensch von der Erde, aber eben kein Erdenmensch mehr ist. Die Sprecher sind wie immer topp und die Original-Future-Besetzung ist einfach eine Wucht. Es fällt allerdings auf das H.-J. Dittberners Stimme in vielen Szenen brüchig klingt, was an dieser Stelle aber kein Kritikpunkt sein wird.
FAZIT: zwei Probleme mit tiefschürfenden psychologischen Lösungen... 5 Punkte

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