In einem Monat ist es soweit: Elea Eluanda kommt zurück auf den Hörspielmarkt. Das Label Zauberstern, Heimat von Faith van Helsing und anderer Gruselhörspiele, hat sich der Serie angenommen. Die Serie startet aber nicht dort, wo die ursprüngliche Serie beginnt, sondern mit einer Vorgeschichte, angelehnt an den Film ''Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen''.
Elea hat das Schicksal schwer getroffen. Bei einem Verkehrsunfall sind ihre Eltern gestorben und sie sitzt querschnittsgelähmt im Rollstuhl. Ihre Tante Lissi und Nenn-Opa Kopi kümmern sich rührend um sie und langsam kehrt Alltag in Eleas Leben zurück. Auf dem Internat, wo sie den versäumten Stoff während der Reha nachholen soll findet Sie in Biggi eine neue Freundin. Mit ihr macht sie sich auf die Suche nach Eulenstaub, nichtsahnend, dass auch Schuldirektor Bartels dahinter her ist....
Ich bin begeistert, dass man das hohe Niveau der ersten Serie halten kann, auch wenn man ein wenig an Kindlichkeit verloren hat. Aber: gerade das gefällt mir.
Bei den Sprechern konnte man die richtig wichtigen Rollen aus der alten Serie übernehmen: Elea, Ezechiel und Opi Kopi. Andere Rollen wurden perfekt, vielleicht sogar besser besetzt: Erzähler ist nun Till Hagen und Quirin Bartels wird von Udo Schenk gesprochen. Durchweg eine solide und sehr gute Leistung.
Szenentrennung und Sprünge werden hier, wie zum Beispiel bei Bibi Blocksberg von einem aktiven Erzählpart übernommen. Da hat man sich viel abgeschaut und das erhällt auch den Charakter der Serie. Das halte ich für wichtig. Effekte und Geräusche sind auf höchstem Niveau.
Die Cover sind leicht erwachsen und unterscheiden sich vom Design von der Serie, die vor 10 Jahren erschienen ist. Zum Booklet kann ich im Moment nichts sagen, da mit nur eine Promo-Version vorliegt.
Fazit: Alles richtig gemacht, Zauberstern. Eine tolle Serie zurückgeholt, sie ein wenig (nur wenig) erwachsen aufpoliert, mit tollen Sprechern besetzt und: Willkommen zurück!