Wer auf klassische 80er-Jahre-Horror steht, der wird hier seine Kost finden.
In New York passieren seltsame Dinge. Frauen verschwinden oder verhalten sich komisch. Während die Polizei nicht daran glaubt, nimmt Rechtsanwalt und Kämpfer gegen das Böse, Gordon Black, schon mal die Spur auf. Schlussendlich kann er dann auch die Polizei überzeugen, sich seinem Kampf anzuschließen - doch nicht ohne Opfer...
Nun ja, Vertonungen von Groschenromanen gibt es im Horror-Sektor ja so einige. Gordon Black kommt vermutlich fünf Jahre zu spät und muss auch noch erwachsen werden.
Lichtblick an der Stelle ist Robert Missler, den ich als Sprecher sehr schätze. Er ist auch hier routiniert genug, aus der eher müden Story etwas herauszuholen. Einen gleich guten, routinierten Eindruck macht auch Erzähler Wolf Frass.
Die eingesetzte Musik und die Geräusche sind okay. Das Cover zeigt den typischen Style der Serie - die Illustration könnte zu jedem Vampir-Hörspiel gehören.
Fazit: es wird nicht viel Zeit bleiben, die Serie zu entwickeln, um sich von der Konkurrenz (Tony Ballard, John Sinclair, Dorian Hunter) abzugrenzen. Aber vielleicht mit der bald erscheinenden Folge 6 oder der für Weihnachten 2018 angekündigten Schattenwelt-Trilogie.