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Gruselkabinett - 146 - Der rote Raum (H. G. Wells) (Titania Medien)

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Grusel und Horror - Grusel und Horror
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Beschreibung:

England 1899: Was geht vor sich in dem berüchtigten roten Raum des Schlosses Lorraine, in dem noch niemand eine ganze Nacht ausgehalten hat, ohne dem Wahnsinn zu verfallen oder zu versterben? Simon Price will gegen den ausdrücklichen Rat der Besitzerin und der alten Dienstboten, dem Spuk mit modernster Technik, einem Phonographen, zu Leibe rücken und riskiert damit seinen Verstand und sein Leben…

Dauer: 43.08 Minuten

Buch: Marc Gruppe
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Aufgenommen im Titania Medien Studio
Gemischt von Kazuya c/o Bionic Beats
Mastering: Michael Schwabe, Monoposto
Cover-Illustration: Ertugrul Edirne
Layout: Doreen Enderlein

VÖ: 29.04.2019

Bestellnummer:
CD: 9783785759462




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Kommentare:

acquire (27.05.2019)



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  Kommentar von acquire :
Titania Mediens knackige Hörspielumsetzung von H.G. Wells „Der rote Raum“ ist ein exzellenter Eintrag in die Gruselkabinett-Reihe. Und erfrischend kurz!

Mir sagt es sehr zu, dass zur Auflockerung im Gruselkabinett auch kürzere Folgen erscheinen, die auf den Punkt gebracht sich um ein gruseliges Geschehen drehen. In diesem Fall geht es um einen Ort innerhalb eines Schlosses, der schon Menschenleben gekostet hat. Der Protagonist Simon Price fasst es richtig zusammen: Nicht nur er, sondern auch der Hörer werden in der ersten Hörspielhälfte ordentlich auf das eingestimmt, was kommen mag, sodass die eigene Fantasie – von der hervorragenden Geräuschkulisse und musikalischen Untermalung, die stets im richtigen Moment Akzente setzt und die Gruselwirkung nicht nur unterstützt, sondern in weiten Teilen auslösender Moment ist – kräftig unterstützend eingreift. Die Musikunterstützung sorgt bei mir für eine größere Gruselwirkung, als wenn ich die Geschichte nur lesen würde. Hervorragend!

Valentin Stroh haucht Simon Price Leben ein. Er klingt wie ein dynamischer Mann, der sich etwas in den Kopf gesetzt hat, von dem er nicht abrücken will. Marc Gruppes großartige Idee des auditiven Aufzeichnens der Zeit im roten Raum lässt Selbstgespräche zu Beschreibungen werden, bei denen sich allmählich und auch ganz plötzlich der Gemütszustand des nicht mehr jungen Mannes wandelt. Das schafft Stroh so gekonnt, dass der Hörer die Veränderung wahrnimmt und sich fragt, was und ob etwas passiert ist, um kurze Zeit später den Ausführungen Prices entnehmen zu können, weshalb sich die Stimmung geändert hat.

Neben Valentin Stroh sind die Hörspiellegenden Ursula Sieg als besorgte und hoffnungsvolle Herzogin sowie Dagmar von Kurmin und Horst Naumann als Schlossbewohner zu hören. Der fünfte Sprecher ist Bert Stevens, der ebenfalls auf dem Schloss der Herzogin wohnt. Eine großartige Sprecherriege für dieses Kammerspiel!

Fazit
Eine geradezu klassische fesselnd und kurzweilig umgesetzte Gruselgeschichte, die H.G. Wells-typisch mehr in der Realität als Fantasie angesiedelt ist.
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