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Gruselkabinett - 161 - Heimflug (Per McGraup) (Titania Medien)

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Beschreibung:

London, 1934: Seit Wochen wird Alwyne Hargreaves von schrecklichen Visionen heimgesucht, die den Absturz eines Luftschiffes und den schlimmen Feuertod der Besatzung und der Passagiere zum Inhalt haben. Nachdem Hedy Baumholzer, eine Freundin Tante Marilyns, plant, bei der Jungfernfahrt des neuen Zeppelins dabei zu sein, beschließt Colin Hargreaves, den Visionen seiner Gattin auf den Grund zu gehen und Kontakt zu einem Toten aufzunehmen …

Dauer: 68.39 Minuten

Buch: Marc Gruppe
Lektorat: Dr. Daniela Gehrmann
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Aufgenommen im Titania Medien Studio, Fluxx Tonstudio, bei advertunes und Medientank (Wien)
Gemischt von: Kazuya c/o Bionic Beats
Mastering: Michael Schwabe, Monoposto
Cover-Illustration: Ertugrul Edirne
Layout: Doreen Enderlein

VÖ: 01.05.2020

Bestellnummer:
CD: 9783785781616




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Kommentare:

acquire (09.10.2020)
chrizzz (02.05.2020)



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  Kommentar von acquire :

„Heimflug“ ein schöner Titel – in mehrfacher Hinsicht, da es eben gut zum Reiseaspekt mit einem Luftschiff passt, als auch zu persönlichen Wünschen einiger Figuren, die etwas übernatürlicher Art sind. Die Wünsche, nicht so sehr die Figuren. „Übernatürlich“ ist auch nicht das passende Wort, ich möchte jedoch nicht zu viel verraten. Nur so viel, wie bereits im Klappentext steht:

Die Hargreaves sind zurück! Dieses Mal ohne Tochter (die übernachtet in der Schule, außer am Wochenende), dafür mit extra viel Tante Marilyn. Alwyne hat Visionen über einen tödlichen Ausgang eines Luftschifffluges. Nun möchten Tante Marilyn und ihre Freundin Hedy mit einem fliegen, sodass die Hargreves sich sorgen machen und Alwynes Visionen nachgehen…

Die Ermittlungen sind durchweg interessant. Besonders der Einsatz der „ungewöhnlichen“, nicht wissenschaftlichen Methoden. In dem Bereich läuft alles gut, doch ob die Hargreaves das Unglück verhindern können?

Das Hörspiel greift das äußerst faszinierende Thema „Luftschifffahrt“ auf und liefert dazu einige Details der britischen Geschichte, wobei diese nicht zum Handlungsjahr 1934 des Hörspiels passen: Die Geschichte borgt sich auffällig viele Aspekte der R.101-Katastrophe des 4. Oktobers 1930.

Das Hörspiel hat starke Actionszenen, so beginnt es mit Alwynes Visionen, bei denen beeindruckende Explosionseffekte zu hören sind. Die Explosionsszenen dieses Hörspiels sind derzeit die Explosionsszenen, die ich am liebsten höre.
Hinter diesem Effektfeuerwerk muss sich der Rest des Hörspiels nicht verbergen. Egal ob platzende Reifen oder einfach eine angenehme Hintergrundmusik, welche die passende Stimmung zur jeweiligen Situation erzeugt: Dieses Hörspiel überzeugt produktionstechnisch wie gewohnt auf ganzer Linie!

Von den Sprechern haben mich besonders Valentin Stroh und Louis Friedemann Thiele als Luftschiffkapitäne begeistert sowie Ursula Sieg und Silvana Sansoni als Tante Marilyn und ihre Freundin Hedy. Ein wunderbares Gespann! Dass Marc Gruppe und Stephan Bosenius es immer wieder schaffen, so großartige Schauspieler und Stimmen passend zu besetzten ist die reinste Freude!

Wie bei den Hargreaves-Hörspielen üblich, handelt es sich eher um ein humorvolles als gruseliges Hörspiel. Ich habe mich zu keiner Zeit gegruselt, aber eben gehofft und gebangt, dass sich alles zum Guten wenden wird. Kleine Überraschungen, wie unauffällige Rettungsversuche oder späte Liebesgeständnisse sind ein weiteres Highlight. Mein persönlicher Geschmack wurde mit Tante Marilyns unverblümten Schilderungen früherer Erlebnisse nicht getroffen. Ich mag es lieber, wenn mehr im Verborgenen bleibt. Es passt aber zur Figur und mache(r) Hörer/in mag ebenso schockiert sein, wie manche Figur im Hörspiel – oder eben in schallendes Gelächter ausbrechen.

Neben Ursula Sieg sind Stephanie Kellner und Benedikt Weber erneut in ihren bekannten Rollen zu hören und überzeugen – wie bereits in den vorherigen Geschichten.
Die weiteren Sprecher wissen ebenso zu gefallen: Markus Andreas Klauk, Jean Paul Baeck und als Zeitungsjungen (welch grandioses Ende!) James McMenemy, Christopher McMenemy und Edward McMenemy.

Das Cover von Ertugrul Edirne ist ein grandioses Kunstwerk. Ich mag das Motiv (bzw. die Motive) und finde die Ausführung wunderbar!

Fazit
Ein weiterer unterhaltsamer Fall für die Hargreves, bei dem sich Alwynes übersinnliche Fähigkeiten erneut weiterentwickeln.


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