Hier befindest Du Dich jetzt: Home > Hörspiele > Serienauswahl:

Gruselkabinett - 165 - Das alte Kindermädchen erzählt (Elizabeth Gaskell) (Titania Medien)

vorherige Folge <<< | >>> nächste Folge





 
Nur registrierte Benutzer können
Schnellbewertungen abgeben!



Grusel und Horror - Grusel und Horror
=> Nur registrierte User können Genres abgeben <=
 

Beschreibung:

Northumberland, 1852: Nach dem Tod ihrer Eltern zieht die kleine Rosamond zusammen mit ihrem Kindermädchen Hester nach Manor House zu ihren Verwandten. Doch alsbald beginnt Hester, sich über das blasse Gesicht und die kalte Ausstrahlung ihrer Gastgeberin zu wundern. Als eines Abends die verwitterte Orgel zu spielen vermag und ein Kind an die Fensterscheibe klopft, ohne Spuren im Schnee zu hinterlassen, wird Hester klar, dass das Haus offenbar ein düsteres Geheimnis birgt …

Dauer: 78.31 Minuten

Buch: Marc Gruppe
Lektorat: Dr. Daniela Stöger
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Aufgenommen im Titania Medien Studio, Fluxx Tonstudio, bei advertunes und in den Planet Earth Studios
Gemischt von Kazuya c/o Bionic Beats
Mastering: Michael Schwabe, Monoposto
Cover-Illustration: Ertugrul Edirne
Layout: Doreen Enderlein

VÖ: 27.11.2020

Bestellnummer:
CD: 9783785781920




Tracklisting anzeigen



Kommentare:

firefoxy (26.02.2021)
acquire (06.12.2020)
chrizzz (29.11.2020)



Registrierte Benutzer
können Hörspiele kommentieren




  Kommentar von acquire :

Wer „Anne auf Green Gables“ als Kind hörte und nun auf der Suche nach einer gruseligen Alternative ist, sollte diesem Hörspiel lauschen.

18 Sprecher sind in diesem Machwerk zu hören. Einmal mehr Marlene Bosenius, die überaus liebenswert die kleine Rosamond spielt. Die Regie hat sogar darauf geachtet, die Laute aufzunehmen, die viel Kinder beim Laufen machen. Herzallerliebst! Und herzzerreißend, wenn es um den Konflikt geht, den Ella Refle, die Tochter von Claudia Urbschat-Mingues, als „Maudes Tochter“ heraufbeschwört.

Den Kniff die Geschichte aus der Erinnerung durch Herma Koehn als Erzählerin und altes Kindermädchen wiederzugeben, ist inhaltlich nicht weiter von Belang. Es mag Menschen geben, die es mögen, wenn der Erzählpart nicht von einem aktiv im Hörspiel agierenden Sprecher vorgetragen wird. Der Kniff tut dem Hörspiel insofern gut, dass die ältere Stimme dem Geschehen leichter etwas Gruseliges einhauchen kann. Das ist gelungen, ebenso wie die lebensfrohe Darstellung der jungen Hester durch Julia DeLuise. Ich finde es amüsant, dass die gleiche Sprecherin eine ähnliche Rolle (Gesellschafterin statt Kindermädchen) in Folge 65 (noch als Julia Stoepel) innehatte. Acht Jahre und 100 Folgen später zeigt sie eine noch größere Bandbreite und überzeugt eben nicht nur als 18jährige, sondern auch als 14jährige Jugendliche und junge Erwachsene.

Jürgen Thormanns Einsatz – zusammen mit Lutz Reichert – erinnert mich sofort an Klassiker wie den kleinen Lord oder Anne aus Green Gables: Die Welt ist ungerecht, doch die Protagonisten machen das Beste darauf. Zum Dahinschmelzen!

Horst Naumann, Monika John und Reinhilt Schneider schließt man direkt mit ihren Figuren ins Herz. Elga Schütz und Ingeborg Kallweit überzeugen mit dem gegenteiligen Eindruck. Die Kontraste werden hervorragen stimmlich dargestellt.

Die Atmosphäre dieses Hörspiels ist einmalig! Die Sprecher erwecken die Handlung zum Leben und die grandiose niemals aufdringliche Geräusch- und Musikkulisse lassen eine unglaubliche Atmosphäre entstehen, die einen in den Bann zieht.

Das wunderschöne Cover fängt perfekt die unheimliche Bedrohung ein. Mein Lieblingscover des Jahres 2020!

Fazit
Ein hochatmosphärisches Hörspiel, dem der Spagat zwischen Familiendrama und Grusel wunderbar gelingt.


„Mit Dank an Dr. K!“ – Was sich dahinter wohl verbirgt?


 
 
 


Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.de
Grafik by lillebror@hoerspiele.de