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Sherlock Holmes - Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs - 40 - Die dritte Botschaft (Titania Medien)

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Beschreibung:

Sir James Brackenbury kommt bei einem Sturz in seinem Garten ums Leben. Obwohl alle Anzeichen auf einen Unfall hindeuten, glaubt sein Neffe an einen Mord, weil es nun einen weiteren Todesfall mit ähnlichen Vorzeichen gab. Holmes nimmt die Ermittlungen auf und beschließt, dem vermeintlichen Mörder eine Falle zu stellen.

Dauer: 65.21 Minuten

Buch: Marc Gruppe
Produktion & Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe
Aufgenommen im Titania Medien Studio, bei Advertunes & den Planet Earth Studios
Gemischt von: Kazuya c/o Bionic Beats
Mastering: Michael Schwabe, Monoposto
Cover-Illustration: Ertugrul Edirne
Illustrationen: Firuz Askin
Layout: Doreen Enderlein

VÖ: 29.11.2019

Bestellnummer:
CD: 9783785780404




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Kommentare:

acquire (18.01.2021)



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  Kommentar von acquire :

„Die dritte Botschaft“ ist eine weitere gelungene Adaption eines Ronald-Standish-Krimis von Herman Cyril McNeile zu einem geheimen Fall des Meisterdetektivs.

Marc Gruppe schreibt wunderbar humorvolle und amüsante Sherlock-Holmes-&-Dr.-Watson-Dialoge. Außerdem ergänzte er eine Verbindung zur dritten Folge aus der Reihe der geheimen Fälle und inszeniert den Tod des ersten Opfers dramatischer als im Original – vielleicht um ein unheimlicheres Covermotiv zu erhalten?
Sehr angenehm: Holmes fallen die gleichen Fehler des „Einbrechers“ auf, wie den Hörspiellauschenden, die er jedoch aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst für sich behält. Er „deduziert“ aber noch viel mehr und spricht von einem „linkshändischen sechs Fuß großen Australier“, auf den er leider nie wieder Bezug nimmt. Normalerweise hätte Watson spätestens zum Schluss nachfragen müssen, ob es nur eine Finte war und was sie bezweckte.

Insgesamt ist der Fall ungewöhnlich brutal und er bleibt mysteriös bis zum Schluss. Das Ende – Holmes Schlussworte – fand ich besonders abwechslungsreich.

Mir missfällt die Musikauswahl in Track 12: Ich weiß nicht, was für ein Instrument es ist, aber es ist dieses hochtönige „Pfeifen“, was mich aus der bedrohlichen Erzählung riss. Ich muss dazu sagen, dass es beim Nachhören auf Kopfhörern mir weniger dominant vorkam als des Nachts voluminös über Lautsprecher. Abgesehen von diesem Detail, bin ich gewohnt zufrieden mit der Musik- und Geräuschauswahl, die offensichtlich mit viel Liebe zum Detail erfolgte.

Joachim Tennstedt und Detlef Bierstedt geben ein gewohnt ausgezeichnetes Gespann ab. Die gegenseitigen Vorstellungsrunden fand ich amüsant, da ich mir oft dabei Schuljungen vorstelle, die sich nicht sicher sind, was nun angebracht ist.
Ich frage mich, ob die beiden im Ensemble aufgenommen wurden. Bei dieser Folge habe ich den Eindruck, dass dem nicht so war.

Helmut Zierl darf sowohl als Auftraggeber die Vorgeschichte erzählen als auch in den Hörspielszenen sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Eine Glanzbesetzung ist Peter Weis als etwas unsympathischer Sir James Brackenbury. Seine Söhne werden überaus sympathisch von Valentin Stroh und Dirk Petrick vertont. Christian Stark meistert einen aufregenden Einsatz als Diener.
Ein weiteres Highlight neben den amüsanten Gesprächen zwischen dem Meisterdetektiv und seinem Chronisten ist der Umgang mit dem Inspektor, den Rainer Gerlach so überzeugend zum Leben erweckt, dass sich die Szenen vor meinem inneren Auge abgespielt haben. Mimik und Gestik waren zu hören!

Das stimmungsvolle Cover hätte auch im Gruselkabinett unterkommen können. Dieser Fall hat das Zeug zu einem „Crossover“, bei dem der erste Todesfall das Finale einer Gruselkabinettfolge sein könnte.

Fazit
Beste Unterhaltung für alle Fans des menschlichen Superdetektivs und seines Chronisten.


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