Das ist nichts für Arachnophobiker.
Hannah und Rene ziehen in ein tolles Haus, um das sie im Freundeskreis jeder beneidet. Doch mit der Bananenbowle kommt auch das Grauen ins Haus, denn schon bald krabbeln Spinnen im Haus herum. Dass es sich um eine gefährliche Art handelt, lernen Sie vom Kammerjäger. Wie gefährlich, das müssen sie am Ende am eigenen Leib erfahren ...
Eindruckvoll, wie hier Urängste geräuschetechnisch perfekt erzeugt werden. Das Sounddesign spielt sich hier in den Vordergrund und ist ein Paradebeispiel, wie man gezielt Ängste schürt. Da sind dann die Sprecher auch im Hintergrund, die zum Teil vermutlich gewollt overacten. Perfekt konstruiert bis hin zum bitteren Ende - wie immer!
Bei den Sprecherm hat man bewußt auf Hollywood-Stimmen verzichtet. Meinen alten Freund Horst Kurth, früher selber mit dem eigenen Label ''Hörfabrik'' unterwegs, mal wiederzuhören, war mir ein Fest. Und dann ist so einer bedeutenden Rolle...
Dsas Cover wird Spinnen-Hassern direkt ins Auge springen und das prägnante Schwarz-auf-Gelb ist eine Eye-Catcher. Aber: das Hörspiel hält, was das Cover verspricht.
Fazit: Ob es einem gruselt oder ekelt oder der Therapeut es gegen die Angst empfohlen hat. Das sind wieder 40 Minuten Kurzweil at it's best ...