Beschreibung:

Mit den Toten Kontakt aufnehmen: An so etwas glauben die drei ??? nicht. Doch genau das
scheint Astrala in „Karma Hour“, der neuen Lieblingssendung von Tante Mathilda, tatsächlich
zu gelingen. Was steckt hinter den Fähigkeiten der geheimnisvollen Spiritistin? Und weshalb
kommt sie Bob so bekannt vor? Die drei Detektive setzen sich auf ihre Spur und geraten
dabei in die Schusslinie eines äußerst mysteriösen Verbrechers…
Dauer: ca. 65 Minuten
VÖ: 28.07.2017
Bestellnummer: CD: 88985358782 / MC: 88985358784 / LP: 88985358781

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  Kommentare:
hoerspiel_jens (01.07.2024)
firefoxy (01.07.2021)
chrizzz (08.10.2017)

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Kommentar von
firefoxy
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Irgendwie mag ich diese Folge überhaupt nicht.
Dass Bob sich aber schon wieder von Franklin täuschen lässt, finde ich schon schwach. Also wieder altes nochmal neu wieder durchgekaut. Eine dünne und löchrige Story. Witzig dabei, wie die Protagonisten sich selbst als hanebüchen entlarven. Cotta zieht genervt mit seinem Kindergarten-Kommentar wieder ab, ohne die Auflösung des Falles abzuwarten, und Franklin findet ihren eigenen Plan "völlig hirnrissig". Viel mehr ist dazu auch nicht zu sagen. Die nebulösen Andeutungen, was da nun wirklich zwischen Bob und Franklin läuft, werden nicht aufgeklärt. Weitere Fragen: 1. Ist das hier weiterhin eine Kinderserie? 2. Wurden bereits in den 60ern weniger klischeebeladene und differenziertere psychoanalytische Ansätze in belletristischen Büchern erfolgreich verarbeitet; Büchern für Erwachsene, mit ganz anderer Zielsetzung 3. Sind diese Freud-Nummern heute eigentlich nur noch peinlich und, äh, geradezu holzschnittartig). Klar wird das ganze Ding von Minninger extrem aufgeblasen und so getan, als stecke irgendetwas enorm Bedeutsames hinter allem, aber das bleibt doch bis zum Schluss bloße Behauptung. Bereits Bobs erste Sitzung bei Dr. Franklin, vor etlichen Jahren bei "Stimmen aus dem Nichts", verursachte bei mir eine gehörige Portion Fremdscham - schon beim Lesen. In der Hörfassung wurde dann sogar noch mal eine ordentliche Schippe drauf gelegt. Der danach entstandene Kult kam dementsprechend auch nie bei mir an und erntet bis heute Unverständnis.Hier wird eine langjährige, komplexe Beziehung zwischen Bob und Franklin konstruiert, die zum einen gar nicht möglich ist und die zum anderen aus dem Handlungsverlauf überhaupt nicht ersichtlich wird. Eine Metaebene wird nur vorgegaukelt.Vor allem das Ende ist aber ziemlicher Mist, vor allem wenn Clarissa Franklin Bob wahlweise als Psychopathen oder als eine Art Spanner darstellen will. Hat sie ernsthaft geglaubt, Cotta würde ihr diesen Unfug abkaufen. Und warum isst Laura Stryker die Pizza, welche Franklin als Beweis für Bobs Manie darbringen will? Arbeiteten beide jetzt zusammen, gegeneinander oder wussten sie das selbst nicht so genau? Fragen über Fragen...
Stark finde ich Peter in dieser Folge, Bob dagegen schwach. Die Geschichte um die Beziehung zwischen Bob und Franklin wird immer absurder und damit lächerlicher. All das zieht die Folge ziemlich stark runter. Der ganze Fall ist total an den Haaren herbeigezogen und die Aufklärung ist auch eher Spinnerei und viel Zufall. Pseudopsychologisch? Eher Pseudofall! Ich hoffe, dass ich diese Franklin-Bob-Geschichte nie wieder höre.
1 Stern von 5 möglichen Sternen.

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