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Magier, Der - 5 - Todeszauber (Maritim)

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Grusel und Horror - Grusel und Horror
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Beschreibung:

Die Ärztin Nome Bschata ist mit einem Geländewagen unterwegs in ihr afrikanisches Heimatdorf. Als sie versehentlich eine falsche Abzweigung nimmt, findet sie sich auf einer Lichtung wieder, in deren Mitte ein mächtiger Baum steht. Eine unheimliche Kraft bemächtigt sich ihrer und sie fällt in eine tiefe Ohnmacht... Plötzlich fehlt von Doktor Bschata jede Spur... Was hat der Baum mit ihrem Verschwinden zu tun? Welche unheimlichen Kräfte sind hier im Spiel? Wird es Yani und Roy gelingen, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen?

Dauer: 68.45 Minuten

Vorlage: Dan Shocker
Buch: Alexander Kath
Dialogregie Hamburg: A.Kath / Studio Maritim
Dialogregie Berlin: TonInTon - BerlinRegie und Produktion: Studio Maritim
Musik: Studio Maritim

VÖ: 02.09.2002

Bestellnummer:
MC: 495505211 / CD: 495505311




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Kommentare:

quatermass (18.04.2005)
michael m. morell (29.09.2004)
tuwdc (01.10.2003)
haggi (27.07.2003)
evil (13.12.2002)
necroscope (19.10.2002)
melach (16.10.2002)
mondoman (04.10.2002)
prof. snape (28.09.2002)
earfreak (15.09.2002)
chrizzz (05.09.2002)



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  Kommentar von prof. snape :

Nach Rainer Schmitts Debüt als "neuer" Magier und dem düsteren Ausflug in die Karpaten verschlägt es Roy DeVoss und seine japanische Freundin nach Afrika. Doch anstatt Urlaub steht auch hier erneut der Kampf gegen die dunklen Mächte auf dem Programm - und langsam lernt der Magier mit seinen Fähigkeiten umzugehen...

Die Story:
Zusammen mit der zweiten Folge der Serie bietet "Todeszauber" die bisher beste Geschichte der Serie. Dies liegt zum einen daran, daß hier mehrere Elemente wie die Geschichte des "Baums der bösen Stimmen", den Verdoppelungsfähigen Chris und die für Roy gegen Ende hin sehr brenzligen Situation für echte Spannung sorgen, zum anderen aber sicherlich auch daran, daß "Der Magier" langsam den Titel verdient. Kurz gesagt: Die Story hat Tempo, Action, Humor, aber auch gruselige Momente - also alles, was ein gutes Hörspiel dieser Kategorie ausmacht.

Die Umsetzung:
Das bereits in der Vorfolge besprochene, kleinere Problem der unterschiedlichen Aussprache ist nach wie vor zu verzeichnen: Diesmal ist es der Namen "Patricia", der einmal "Patrizia" und ein andermal dann "Pätrischa" ausgesprochen wird. Vielleicht kann man darauf studio-übergreifend in den kommenden Folgen achten, also sowohl in Hamburg, als auch in Berlin, denn es klingt einfach etwas befremdlich, wenn fiktiv zusammen sprechende, bzw. unterhaltende Charaktere sich gegenseitig mit unterschiedlichen Aussprachen betitelnt. Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln - die Umsetzung ist temporeich gelungen, verzichtet auch auf zu lange Pausen durch Musik.

Die Sprecher:
Das "Dan Shocker Dream Team": Rainer "Larry Brent" Schmitt und Douglas "Macabros" Welbat zusammen in einer Folge. Daß Welbat dabei einen recht draufgängerischen Menschen spricht, der sich zudem verdoppeln kann, sollte dem einen oder anderen Hörer ein Schmunzeln bereiten. Da Beide hier ein Team bilden, war es wichtig, dies anständig zu inszenieren - was hier ohne weiteres gelungen ist! Schmitt und Welbat liefern sowohl allein, als auch im Bezug auf das Miteinander ganze Arbeit ab. Daß am Ende praktisch schon weitere Episoden dieses Teams angekündigt wurden freut einen dann umso mehr.
Reinhilt Schneider legt wieder etwas heftiger los als in Folge 4. Gerade die ersten Szenen im Hotel dürften dann wohl entschiedenen "Gegnern" ihrer Stimme, bzw. ihrer manches mal "wimmernd" klingenden Art wieder "Kanonenfutter" liefern. Der weitere Verlauf ist jedoch auch für die genannten "Gegner" gut gelungen. Mir persönlich gefällt Reinhilt Schneider eigentlich immer - somit gefällt sie mir hier natürlich auch wieder und letzten Endes passt es ja auch zu ihrer Rolle. Also: Bei weitem nicht so heftig wie in Folge 3, aber auch nicht so "trocken" wie in Folge 4. Eben "Standard-Schneider".

Musik & Effekte:
Gab es beim "Leichen-Alchemisten" größtenteils schwere Orchestermusik, die die düstere Atmosphäre der Karpaten wunderbar rüberbrachte, so hat man sich für den Ausflug nach Afrika entsprechend "leichtere" Musik besorgt: Oftmals perkussiv-rhythmisierte Themen begleiten den Hörer durch die dunklen Machenschaften, gepaart mit Orchesterstücken, die diesmal jedoch nicht die Oberhand gewinnen und wie gewohnt treffend eingesetzt werden. Insgesamt ist auch diesmal an der musikalischen Untermalung nichts auszusetzen.

Die Atmosphäre:
Gleich zu Beginn wird mit der Lichtung, auf der der "Baum der bösen Stimmen" steht, ein Platz eingeführt, der eine unheilvolle Düsternis verstrahlt. Das ist dann auch die Stärke dieser Folge: Die Atmosphäre, obwohl die Folge ja im sonnenverwöhnten Afrika spielt, pendelt zwischen lockerem Urlaubs-Flair und der "Magier"-typischen, düster-bedrohlichen Atmosphäre. Durch die wieder hervorragend eingesetzten Soundeffekte, die Musik und vor allem durch die markante Stimme des Erzählers Wolf Frass steht diese Folge dem Vorgänger in nichts nach.

Fazit:
Erneut hervorragend aufgelegte Sprecher, passende musikalische Untermalung und eine durchgehend starke Geräuschuntermalung (inkl. "Bud Spencer"-Prügeleinlagen!) und eine packende Story lassen leicht über die kleineren Patzer bei der Aussprache bestimmter Namen hinwegsehen und auf eine baldige Fortsetzung der Serie hoffen.


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