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Die Drei ??? - 110 - Panik im Park (Europa)

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Beschreibung:

Panik in Rocky Beach! Plötzlich werden im Stadtpark harmlose Hunde zu wilden Bestien, die sogar Menschen angreifen. Hat der seltsame schwarze Stein, den die drei ??? im Park entdecken, etwas mit dem gefährlichen Verhalten der Tiere zu tun? Wo kommt er her? Welches Geheimnis birgt er in sich? Justus, Peter und Bob machen sich mit Feuereifer auf die Suche. Unversehens geraten sie in ein neues atemberaubendes und gefährliches Abenteuer. Aber sind sie tatsächlich auf der richtigen Spur?

Dauer: 55.10 Minuten

Buch und Effekte: André Minninger
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Musik: J.F. Conrad, Morgenstern, Zeiberts
Eine BMG Ariola Miller Produktion
Cover-Illustration: Silvia Christoph

VÖ: 10.06.2003

Bestellnummer:
MC: 74321 94329 4 / CD: 74321 94329 2




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Kommentare:

firefoxy (03.08.2021)
tvfreundchen (27.03.2008)
pitchfork (01.03.2008)
maryhadalittlelamb (26.01.2008)
chris donnerhall (15.10.2007)
karloploktschek (01.05.2007)
jupiter jones (14.03.2007)
tom fawley (25.05.2006)
larry (26.03.2005)
krizz! (07.09.2004)
tuwdc (14.08.2004)
hubi.ch (24.04.2004)
boxhamster (16.11.2003)
samsa (10.09.2003)
skinny (01.09.2003)
lucy lawless (26.08.2003)
ohrwell (22.08.2003)
stephy (04.08.2003)
prof. snape (02.08.2003)
evil (26.06.2003)
carbonteufel (25.06.2003)
chrizzz (23.06.2003)
chrischi (22.06.2003)
torpedo (18.06.2003)
???-maniac (14.06.2003)
mattes (05.06.2003)



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  Kommentar von prof. snape :

Die Story:
Hr. Sonnleitner hat sich für seinen neuen Fall bei bereits bekannten Themen bedient. Zwei Beispiele: Ein Park wird mittels extravaganter Methode von Zeugen befreit? Gab es, in spannenderer Form, bereits in "Der Höhlenmensch". Die Abstrusität, einen Tunnel zu graben, um den Tresorraum einer Bank zu knacken? "Der unheimliche Drache". Oder "Der verschwundene Schatz". Ansonsten gestaltet sich die Story leider (zu) sehr konstruiert; es gibt zwar einige positive Aspekte, etwa etliche Szenenwechsel, es wird ohne "Mr. Computer - übernehmen Sie!" ermittelt und die Idee mit der Bedrohung durch außerirdische Viren mag zwar im ersten Moment etwas krude anhören, tut jedoch im Verlaufe der Geschichte ihr übriges, um die Spannung aufzubauen und zu halten.
Aber!!!
Nein, so dermaßen konstruiert war es bis dato eigentlich nie. Was die Ganoven da vorausplanen, ist einfach zuviel des Guten. An manchen Stellen fragt man sich dann tatsächlich, ob die Schweren Jungs eine Seherin im Team haben - anders wäre die Möglichkeit, alle Reaktionen der Drei ??? vorauszuplanen und in den großen Hauptplan mit einzubeziehen, ja sogar als Basis für das Gelingen des selbigen zu verwenden, nicht möglich gewesen. Das war und ist einfach völlig daneben - solche Dinge könnte man vielleicht mit den Vieren aus der Millionenstadt machen, wo mehrere Verbrechen durch die Schwester des Bruders, der einen Schwager hat, dessen Enkel mal von einem Freund gehört hat, daß in einer Bank viel Geld zu holen ist, aber in einer ernstzunehmenden Krimiserie wirkt sowas doch erheblich deplaziert.
Doch trotz all der Schelte handelt es sich bei dieser Folge letztendlich um eine nahezu Klassische, wenn auch der Titel und das Cover selten reißerisch und billig-plakativ wirken. Die Mobilteufel-, Freundinnen- und Zeitgeistanbiedereihasser können hier ohne größere Sorgen zugreifen, denn spannend gestalten sich die 55 Minuten allemal - wenn auch das Ganze die Übertriebenheit des "unheimlichen Drachen" bei weitem toppt.

Die Sprecher:
Bei Rohrbeck, Wawrczek und Fröhlich ist alles beim alten geblieben: Die Jungs überzeugen auf ganzer Linie und geben hier einmal mehr ihre Eingespieltheit zum Besten. Ansonsten schwimmt die Folge ebenfalls sprechertechnisch in der oberen Kategorie der Serie mit - richtig böse Schnitzer gibt es keine, allerdings kommt der (falsche) Professor anfangs ein wenig "abgelesen" herüber, was sich jedoch im Laufe der Folge bessert.
Insgesamt ein Mix aus altbekannten und neuen Stimmen, die ein gutes Bild abgeben.

Die Musik:
Musikalisch wird der Hörer diesmal ebenfalls routiniert durch das Geschehen gelotst. Dabei erweist sich die Musik diesmal einmal mehr als atmosphärenförderndes Element, welches den teilweise unheimlichen Szenen noch eins oben draufsetzt. Somit ist auch hier erneut alles im guten Bereich, doch könnte man hier noch eine kleine Steigerung vertragen, etwa durch den (vermehrten) Einsatz der alten Orchsterstücke und/oder neue Musiken, die mal ein wenig Richtung "Ohrwurm" gehen, sprich: Irgendwas, das mal wirklich als Melodie hängen bleibt.

Die Effekte:
Über Effekte bei EUROPA zu schreiben ist in etwa so abwechslungsreich, wie über Oliver Rohrbecks, Jens Wawrczeks und Andreas Fröhlichs Leistungen: Hier hat man nichts falsch gemacht, hier macht man nichts falsch und ich denke mal, daß man auch in künftigen Produktionen nichts falsch machen wird. Fazit: Sehr gut. Vor allem die wilden Tölen kommen wieder mal herrlich rüber.
Atmosphärisch passend gestaltet sich die Geräuschkulisse durchweg, wobei die Hunde und die "freundlichen Nager" am Ende wohl zu den unheimlicheren Effekten gehören.

Fazit:
Bei weitem kein richtiger Knaller. Ziemlich übertriebene, bzw. (zu) konstruierte Story, die dennoch teilweise in Richtung "Unheimlicher Drache", "Verschwundener Schatz" oder "Roter Pirat" geht und dank der fast durchweg gut aufgelegten Sprecher, der wieder einmal sehr guten Effektuntermalung und der grundsoliden musikalischen Untermalung 55 Minuten Hörspaß macht.

(••• von •••••)


 


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