Elea Mischnik sitzt im Rollstuhl. Sie ist der Held dieser neuen Serie von Bibi und Benjamin-Schöpferin Elfie Donnelly
Das neue Schuljahr bringt für Elea erstmal nichts Gutes. Direktor Quirin Bartels ist nicht gut auf sie zu sprechen - so musste der stets schlecht gelaunte Direktor sogar einen Aufzug einbauen nur für Sie. Aber auch der neue indische Schüler Ravi Rajagopala hat es nicht leicht. Aber Elea merkt schnell, dass er einiges auf dem Kasten hat. Beim ersten Besuch von ihm in ''Der vierten Welt'', Tante Lissy's Buchladen, erkennt die Tröster-Eule Ezechiel Ravi als Prinz von Arambolien. Ihr müsst wissen: er hält Elea für die Prinzessin Eluanda dieser verschollenen Welt.
Ravi ist umgezogen, da sein Vater in der Stadt das Tachmahal, ein indisches Restaurant eröffnen will. Doch diese Eröffnung steht unter keinem guten Stern: der Elefantengott wurde gestohlen. Da die Polizei nicht helfen kann, muss Ezechiel die Freunde in das geheimnisvolle Reich von Arambolien mitnehmen...
Der Auftackt der Serie, dessen Hauptperson schon bei Bibi Blocksberg eingeführt wurde, fällt recht heftig aus. Eine straffe Geschichte mit der Vorstellung aller Hauptpersonen rund um das Mädchen im Rollstuhl. Während die richige Welt absolut realistisch ist, ist die Welt rund um die Tröster-Eule Ezechiel phantastisch. So schafft man sich zwei Welten, indem Abenteuer bestanden werden können.
Durch die Welt der Elea begleiten uns sehr bekannte Sprecher wie Gerrit Schmidt-Foß, Helmut Kraus und Peter Gröger. Als Erzähler konnte man Lutz Mackensy gewinnen, der diesen Part auch bei den Fünf Freunden inne hat.
Musik und Geräusche sind auf einem Niveau, dass man auch von Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen kennt. Das ist schinto Prozent Carsten T. Brüse.
Fazit: Eine Rollstuhlfahrerin als Heldin einer Serie? Das ist sicherlich ein Wagnis gewesen. Aber die sympatische Vierzehnjährige nimmt uns mit ihrer Natürlichkeit mit in spannende Abenteuer.