Unter der Story konnte ich mir nichts vorstellen. Trotz der guten Produktion konnte sie nicht 100%ig überzeugen.
Die Gouvernante hatte früher das Pfarrhaus Ihres Vaters geführt und übernimmt jetzt die Sorge über die Kinder Miles und Flora, die aber mit komischen Bedingungen verknüpft ist. Der Vormund möchte auf keinen Fall behelligt werden.
Auf Bley angekommen, sind es auf den ersten Blick ganz entzückende Kinder. Doch die bösen alten Betreuer der Kinder, Violet und Peter, scheinen diese immer noch zu beeinflussen. Und das sogar ziemlich stark. Zeitweise sind die Kinder wie ausgewechselt und sind furchtbar böse. Die Gouvernante möchte ihnen helfen und trennt die Kinder. Mit Miles stellt sie sich Peter Quinnt....
Sie wollte doch nur helfen ...
Tolle Sprecher, tolle Atmosphäre, doch eine ziemlich zähe Story, deren Ausgang man sich schon ausmalen kann. Hier heisst es also: zurücklehnen und Umsetzung auf einen wirken lassen.
Das Hörspiel kommt mit sieben Sprechern aus. Neben den Stars Regina Lemnitz und David Nathan können vor allen die Kindersprecher überzeugen: Lucas und Charlotte Mertens sprechen das Geschwisterpaar überzeugend. Rita Engelmann finde ich persönlich nicht so doll.
Musikalisch kommen wieder klassusche Töne zum Einsatz, auch diesmal nicht von Manuel Rösler.
Die Geräusche sind wiederholt gut eingesetzt und schaffen eine widersprüchliche Atmosphäre zum Auftreten der Kinder: teilweise sehr harmonisch.
Die Laufzeit geht über 70 Minunten und es wurde in zehn Tracks unterteilt, die im Inlay Kapitelnamen haben.
Fazit: hier gruselt es ohne Vampire, Phantome und so weiter. Hier gruselt es mehr im Kopf. Ich fand die Story etwas langatmig, aber das mag anderen nicht so gehen. Produktionstechnisch ist das auf der Höhe der Zeit. Daher auf jeden Fall mal reinhören!