Bei Takimo steigern sich die Stories von Fall zu Fall? Hier ist ein Break! Denn diese Folge ist anders als die Vorgänger und bekommt
einen ganz anderen Stil. Mir haben die Vorgänger stärker zugesagt.
Esito ist ein wunderschöner Planet. Doch ein Kriegsschiff, dass es eigentlich nicht mehr geben darf, wird aufgefunden. Man
wundert sich, dass nur noch Leichen von fledermausartigen Wesen in diesem Schiff gefunden werden, die von dem Planten Esito stammen. Takimo macht sich auf
den Weg zu diesem Planeten und fängt an zu recherchieren. Schnell findet er einen Freund: Perry, ein redender Zottelbär. Doch etwas stimmt nicht. Esito wird
angegriffen und die ganze Stadt in ein Bergwerk verfrachtet. Von dort aus flieht Takimo und erfährt auf seiner Flucht einiges...
Doch ist alles nur ein Traum...
Eine sehr verwirrende Geschichte. Zudem ist Jürgen Kluckert in dieser Folge als Perry, Zottelbär, unterwegs und das in einer kindlich
naiven Rolle mit der Benjamin Blümchen-Sprechweise. Zudem singt er dann auch noch. Das mag alles nicht so wirklich zu dem Takimo passen, den ich bisher
gehört habe.
Állerdings gibt es für die Serie auch einen sehr positiven Effekt: in der Folge erfährt man mehr über Takimos Vergangenheit. Das halte
ich für ungeheuer wichtig.
Damit will ich nicht gesagt haben, dass es inhaltlich total aus dem Rahmen fällt. Das ist nur mein persönlicher Geschmack.
Musik und Geräusche sind trotzdem wiedereinmal überzeugend. An der Produktion der Folge gibt es nichts auszusetzen. Auch die
Hauptsprecher, die nimmt man Peter Flechtner mal raus, eher unbekannt sind, machen einen sehr guten Job.
Die Aufteilung in 26 Tracks macht den Wiedereinstieg in die Folgen einfach. Das Booklet verfügt über 8 Seiten und in ihm findet man
Zusatzinfos zu den Themen Symbiose und Traum. Das Cover passt zur Geschichte, verrät aber auch nicht allzuviel über den Inhalt.
Fazit: Eine sehr untypische Takimo-Geschichte in dieser - wie bisher immer - abgeschlossenenen Geschichte. Eine Stunde
Sci-Fi-Unterhaltung. Ich würde jedem, der mit der Serie anfangen möchte, raten, mit einer Vorgängerfolge anzufangen.