Inhalt:
Der Maschinenbauingenieur Erich Apel steigt in der jungen DDR zum Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission auf. Unter Ulbricht entwickelt er einen neuen ökonomischen Kurs, der das Land wirtschaftlich besser stellen soll. Er will den Einfluss der Partei in den Betrieben beschneiden und Eigenverantwortung fördern. Doch es regt sich Widerstand. Die sowjetischen Kader zeigen sich von den Reformideen Erich Apels wenig begeistert. Bei den Verhandlungen des zentralen Wirtschaftsvertrags mit den Sowjets beißt er auf Granit und verliert auch den Rückhalt in der DDR-Führung: Sein neuer Fünfjahresplan wird vom Politbüro abgelehnt. Sogar sein Freund Günter Mittag, der das Neue Ökonomische System der Planung und Leitung mitentwickelt hat, wechselt auf die Seite der Kritiker. Die Sowjets stellen Apel zur Unterzeichnung des Handelsvertrags, der von 1966 bis 1970 Gültigkeit haben soll, ein Ultimatum bis zum 3. Dezember 1965, 11.00 Uhr. Eine Stunde vor dessen Ablauf jagt sich Erich Apel eine Kugel in den Kopf. Zwei Wochen später wagt sich der ansonsten eher hasenfüßige Erich Honecker aus der Deckung und avanciert auf dem 11. Plenum zur Hauptfigur der DDR.
Redaktion:
Leslie Rosin
Produktion:
MDR
Jahr:
2015

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